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10.03.2005

Axel Hölzer wagt den Durchbruch

Gaststätte Drosselbart wird nach Wegfall der Wohnraumzweckentfremdung ausgebaut

Der Fall der Wohnraumzweckentfremdung macht’s möglich: Die Gaststätte Drosselbart wird ausgebaut. Damit ist die traditionsreiche Stadtteilkneipe gerettet, wie Inhaber Axel Hölzer (52) sagt.

Schon im Jahr 2002 wollte der Gastronom die Gastwirtschaft ausbauen, weil der vorhandene Schankraum mit gerade einmal 50 Plätzen einfach zu klein war, um über die kalte Jahreszeit zu kommen. Zwar ist im Biergarten ausreichend Platz vorhanden, doch das Geld musste im Sommer für den Winter praktisch mitverdient werden. «Kommt dann ein Sommer wie vergangenes Jahr, wird es eng», sagt Hölzer. Doch seinen ersten Versuch musste der gebürtige Römerstädter abbrechen. Denn für den Ausbau ist die nebenan gelegene Wohnung vonnöten. Die Inhaberin hatte ihr Einverständnis gegeben, doch das Wohnungsamt forderte Ersatzwohnraum – 130 Prozent der bisherigen Fläche. «Das konnte ich mir nicht leisten.» Für Verärgerung hatte vor allem gesorgt, dass der Wohnraum längst nicht mehr heutigen Ansprüchen entspricht, so sind die Wohnung beispielsweise ohne Toiletten. Das Wohnungsamt ließ jedoch nicht mit sich handeln.

Jetzt sieht es anders aus, die Verordnung wurde von der Landesregierung gekippt, der Weg ist frei. «Wir wollten bereits 2004 ausbauen, aber das hat nicht ganz geklappt», sagt Hölzer. Statische Probleme verursachten einige Umplanungen. Rund 100 000 Euro wird der Ausbau der Gastwirtschaft kosten, finanziert von der Kelterei Possmann als Hauptmieter, doch auch die Brauereien Krombacher und Paulaner beteiligen sich.

Zukünftig werden auf weiteren 50 m Fläche rund 50 Plätze entstehen. «Dann werden wir auch Nichtraucher-Plätze anbieten können.» Drei Luftumwälzer sorgen für die Luftreinheit. Hölzer erhofft sich dadurch mehr Resonanz bei den Eschersheimern. «Der Drosselbart ist schließlich weit und breit die einzige Stadtteilkneipe.» Gäste können sich hier zum Plaudern oder Skatspielen bei Getränken treffen oder zum Schmausen aus der Menü-Karte. Mit demnächst 100 Sitzplätzen im Inneren sollte ein Plätzchen zu finden sein.

Dafür sind jetzt die Handwerker an der Arbeit. Im ehemaligen Wohnraum wird bereits kräftigt geschliffen und gebohrt. Das Mauerwerk wird freigelegt, um eine rustikale Atmosphäre zu schaffen.

In der kommenden Woche ist der Durchbruch zum Schankraum geplant. Daher wird der Drosselbart zum 12. März geschlossen, bevor am 1. April die Gaststätte wieder eröffnet wird. Wer also noch einmal die alten Räumlichkeiten sehen will, hat dazu nur noch heute und morgen Gelegenheit. Anschließend wird der bisherige Schankraum umgebaut. «Nur das Mobiliar bleibt erhalten», sagt Axel Hölzer, der die Zeit zur Wiedereröffnung kaum abwarten kann. Schließlich hat der Gastwirt, der 1988 den Drosselbart übernommen hat, auch lange genug auf diesen Augenblick warten müssen.

Der Drosselbart in der Eschersheimer Landstraße 607, Weißer Stein, ist ab 1. April täglich von 18 Uhr an geöffnet.

Von Sören Rabe




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