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30.04.2005

Die Stadt setzt auf Ortsdiener

Im Ortsbezirk 9 wird nach einem Standort für den Saubermann gesucht

Ein Ortsdiener soll bald auch in den Stadtteilen des Ortsbezirks 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Peter Postleb, Leiter der Stabsstelle «Sauberes Frankfurt», stellte dem Ortsbeirat am Donnerstagabend das Projekt vor. Das Gremium muss nun Gebiete ausweisen, die mit einem Ortsdiener besetzt werden sollen und dort nach einer geeigneten Unterbringung suchen. 33 Ortsdiener gibt es stadtweit bereits. Die Stabsstelle will ihre Zahl auf 50 erhöhen.

Ortsdiener seien Hausmeister des Stadtteils, die offenen Auges Problemzonen aufspürten. Sie kümmerten sich um Dreckecken, die es vornehmlich um Glas- und Altkleider-Containern gebe. «Dieses Niemands-Land zieht den Müll magisch an», so Postleb. Wichtig sei eine Anbindung an den Stadtteil. Die Unterbringung sei in Werkstätten, Betriebshöfen, Friedhöfen oder Jugendherbergen denkbar. «Eine Anlaufstelle ist wichtig, damit Geräte untergestellt werden können. Auch eine Möglichkeit zum Umziehen ist wünschenswert.»

Die Personalbetreuung obliegt der Werkstatt Frankfurt. Die Ortsdiener werden auf Basis von Harz VI eingestellt. Momentan sei es schwierig, geeignete Bewerber zu finden. Die Agentur für Arbeit stecke noch immer im Chaos der Umgestaltung, so Postleb. Als Eignung müssen die Bewerber etwas handwerkliches Geschick mitbringen und die Arbeit im Freien nicht scheuen. «Mit jungen Menschen haben wir schlechte Erfahrungen gemacht. Ihnen mangelt es oft an Selbstbewusstsein, müssen sie doch öffentlich in Erscheinung treten. Manchmal werden sie auch von Bürgern angesprochen. Die meisten bleiben nach wenigen Tagen der Arbeit fern», sagt Postleb. Unterstützung gebe es von sieben Vollzeit-Kräften auf ABM-Basis, die eine gewisse Kontrolle und Anleitung ausübten.

Nun muss der Ortsbeirat einige Gebiete und Anlaufstellen festlegen, in denen ein Ortsdiener installiert werden soll. Dabei kann es sich um Stadtteile handeln, es können aber auch Problemzonen herausgegriffen werden. «Die Wege dürfen aber nicht zu weit werden. In einer Arbeitszeit von fünf Stunden an fünf Tagen kann ein Ortsdiener zu Fuß mit einem Wägelchen keine langen Strecken zurücklegen.»

Bei allem Engagement sei es auch wichtig, dass der Ortsdiener nicht in bestehende Strukturen eingreife. Die Arbeit von Straßenkehrer der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) oder Arbeiter des Grünflächenamtes dürfe durch die Tätigkeit nicht überflüssig werden.

Bereits auf den Weg gebracht, hat der Ortsbeirat einen Antrag für zusätzliche Hilfskräfte, die die zukünftigen Ortsdiener unterstützen sollen. «Trotz aller Bemühungen von Stadtverwaltung, FES, VGF (Verkehrsgesellschaft Frankfurt) wird die Verschmutzung nicht weniger. An den Straßenrändern, in Grünanlagen und Bahnstationen ist er nach einer Reinigung schnell wieder da», argumentiert Antragsteller Stephan Hartung (CDU). Der Magistrat soll nun prüfen, inwieweit Personen mit 1-Euro-Jobs zur Reinigung der Stadtteile eingesetzt werden können. Sie sollen Gleise, Spielplätze, Straßenränder und Spazierwege säubern. (cwe)




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