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14.05.2005

Peter-Petersen-Schule

Stadt bewilligt 2,7 Mio. Euro für Neubau

Eschersheim. Der Magistrat hat seine Zustimmung für einen Erweiterungsbau der Peter-Petersen-Schule gegeben und der Stadtverordnetenversammlung zum Beschluss vorgelegt. Rund 2,7 Millionen Euro werden für einen zweigeschossigen Erweiterungsbau mit zehn Unterrichtsräumen veranschlagt.

Geplant sind ein Neubau mit zehn Räumen für die Gesamtschule in der Zehnmorgenstraße. Davon dienen vier Räume als Ersatz von vier Klassenräumen, die bislang in maroden Pavillons untergebracht waren, fünf Räume zur Erweiterung für die Grundschule und ein Raum zur Schaffung eines Mittagsangebots bzw. der Betreuung der Grundschüler. Mit der Baumaßnahme soll «unverzüglich» begonnen werden.

Nach den aktuellen Zahlen für das Schuljahr 2004/2005 ist der Grundschulzweig in den Klassen eins mit 49 Kindern und zwei mit 34 Kindern bereits zweizügig aufgestellt. Anhand des Schulentwicklungsplans A und den aktuellen Statistiken lässt die Geburtenentwicklung im Schulbezirk auch künftig eine durchgängige Zweizügigkeit erwarten, begründet der Magistrat den Neubau. Bestätigt werden diese Prognosen auch durch die bereits in der Schule vorliegenden 40 Anmeldungen für die ersten Klassen des Schuljahrs 2005/2006.

Im kommenden Schuljahr werden somit drei Jahrgänge der Grundschule der Peter-Petersen-Schule zweizügig laufen. Schon jetzt reichen die an der Schule vorhandenen Klassenräume jedoch nicht mehr aus. Eine Umverlegung der Schulbezirksgrenzen wurde überprüft, war aber weder in Richtung Ludwig-Richter-Schule noch zur Fried-Lübbecke-Schule (ebenfalls bei den Eschersheim) hin möglich.

Dies bedeutet, dass zusätzlich zum Abriss und Ersatz der maroden Pavillons mit vier Klassenräumen eine Erweiterung des Grundschulzweiges um vier zusätzliche Klassenräume nötig wird, um den notwendigen Bedarf an Klassenräumen für die Grundschule auch künftig zu decken. Bis zum Ende der Bauzeit müssen vier Klassen in Containern untergebracht werden, da die Pavillons bereits gesperrt wurden. Diese wurden bereits im Oktober vergangene Jahres aufgestellt. Auf Grund der beengten Situation auf dem Gelände der Gesamtschule musste eine effiziente Raumauslastung vorgenommen werden. Die Planung musste wegen des mangelnden Platzes und der ungünstigen räumlichen Situation an diesem Standort bereits zurückgefahren werden. So konnten keine Kleingruppenräume für die einzelnen Klassen angeboten werden, da ein geplantes weiteres Stockwerk nicht umgesetzt werden konnte. Die zwei zusätzlichen Räume werden deshalb in Doppelnutzung für die Differenzierung, Arbeit mit Kleingruppen, für die Vorlaufkurse sowie für die Betreuung mit Mittagsverköstigung benötigt.

Ein bereits vor drei Jahren gestellter Antrag auf Ganztagsangebote konnte bisher wegen der beengten Raumsituation nicht berücksichtigt werden. Zurzeit können nur in der Frühbetreuung von 7.30 bis 9 Uhr alle Kinder teilnehmen. Die Mittagsbetreuung umfasst im Moment lediglich 15 Plätze und wird täglich von 11.30 bis 13.30 Uhr angeboten. Eine Ausweitung ist erst nach Schaffung der neuen Räumlichkeiten möglich und wird von den Eltern und dem Kollegium begrüßt.

Um den Bedarf für die künftig durchgängige Zweizügigkeit der Grundschule sicherzustellen, ist eine Erweiterung des Raumbestandes von vier auf acht Klassenräume, einem zusätzlichem Differenzierungs- und Gruppenraum sowie einem Raum für die Mittagsbetreuung/Essensversorgung unumgänglich. (fnp)




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