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17.06.2005

Ein-Euro-Jobber als Ortsdiener

Ortsbeirat 9 beabsichtigt je einen "Ortsdiener" für Eschersheim, Ginnheim und Dornbusch beschäftigen

Im Ortsbezirk 9 könnten Ortsdiener als so genannte Ein-Euro-Jobber arbeiten. Der Ortsbeirat hat einen Antrag beim Magistrat gestellt. Das diese einiges zu tun hätten, geht aus mehreren Anträgen der Gremium hervor.

Der Ortsbeirat 9 tritt für "verstärkte Ordnung und Sauberkeit" im Ortsbezirk ein, heißt es in dem CDU-Antrag, der ohne die Stimmen von PDS und SPD verabschiedet wurde. Das Gremium beantragt deshalb, dass in den Stadtteilen Eschersheim, Dornbusch und Ginnheim je ein Ortsdiener beschäftig werden soll. Die Ortsdiener, welche nach Hartz IV als Ein-Euro- Jobber tätig tätig werden könnten.

Auch die Grünen-Fraktion, die den Ortsdiener lieber politisch korrekt als Stadtteilhelfer bezeichnet, sieht diese Stelle als Chance für die Arbeitslosen sowie für den Ortsbezirk. Sie äußert aber auch Kritik. Als Kritikpunkt führen sie an, dass Ein-Euro-Jobber nur neun Monate lang arbeiten dürften und dann eine dreimonatige Pause einlegen müssten. So sei nicht gewährleistet, dass der Ortsdiener in den Stadtteil eingebunden ist und den Kontakt zur Bevölkerung hält. Außerdem habe dieser wegen der kommunalen Stellenbesetzungssperre keine Chance auf eine feste Anstellung.

Der Weißen Stein als Müllhalte

Dass ein Ortsdiener einiges an Arbeit hätte, wird anhand der Anträge deutlich, in denen es um verschmutzte Grünanlagen in den drei Stadtteilen geht. Einstimmig verabschiedet wurde ein Antrag der SPD-Fraktion zu Müllproblemen um den Platz am Weißen Stein. An dem Bürger unzählige Pizzakartons und leere Flaschen vorgefunden haben. Die Stadtteilpolitiker forderten den Magistrat auf, größere Abfallbehälter aufzustellen oder die vorhandenen häufiger zu leeren. Beschwerden gibt es auch über den Spielplatz zwischen den Häusern in der Umfahrung der Anne-Frank-Straße, der sich abends zu einem Jugendtreff entwickelt.
Mit der Folge, dass morgens Scherben und Müll im Sandkasten liegen. Im gemeinsamen Antrag von SPD- und CDU-Fraktion, der einstimmig verabschiedet wurde, wird die Stadt gebeten, den Sandkästen verstärkt zu säubern.

Im einstimmig angenommen Antrag der Grünen steht, dass für die Probleme auf dem Spielplatz an der Adalbert-Stifter-Straße die Nutzer vermutlich selbst verantwortlich: Da für Kleinkinder die Verlockung zu groß ist, den Sand der Sandkisten in die Gullys zu füllen. Ämter, Kinderbeauftragte und Eltern sollten nach praktikablen Lösungen suchen.

Ausschiede aus der Frankfurter Rundschau vom 17.06.2005




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