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23.06.2005

Beratungszentrum hilft, mit Kunst die Angst zu überwinden

Synergien bündeln, Kräfte besser nutzen – Schlagworte einer Zeit, in der die Arbeitswelt mehr und mehr durchrationalisiert wird.

Aber nicht immer geht es dabei um das Einsparen von knapper werdenden Geldern. Manchmal, wie im Falle des «Haus am Weißen Stein» der evangelischen Kirche geht es schlicht um eine bessere Zusammenarbeit von Menschen, die sich mit ähnlichen Aufgaben beschäftigen. Dort wurden verschiedene Einrichtungen der evangelischen Psychosozialarbeit an einem Ort konzentriert. Jetzt wurde das renovierte «Haus am Weißen Stein» offiziell eröffnet.

Bereits seit 43 Jahren besteht die Psychologische Beratungsstelle im «Haus am Weißen Stein». Den Beratungsdienst Hauptwache gibt es seit 36 Jahren, das Migrationszentrum seit 32 Jahren und das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge besteht seit 26 Jahren. Bisher waren sie über das gesamte Stadtgebiet «verstreut», doch nun arbeiten alle unter einem Dach. Bereits im Oktober 2003 waren die Psychologische Beratungsstelle «Haus am Weißen Stein», das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge und Opfer organisierter Gewalt (PSZ) und das Migrationszentrum im Evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie «Haus am Weißen Stein» zusammengefasst worden. «Mit hinzukommen soll nun noch der Sozialdienst für Flüchtlinge», sagt Brigitte Meckler, die Leiterin des Hauses. Ein ähnliches Zentrum, wenn auch in kleinerer Form, solle in Höchst entstehen.

Durch den Umbau habe sich das Haus sehr verändert, sagt Meckler. Früher sei der Eingang verschlossen gewesen, Besucher hätten klingeln müssen. Kein schönes Gefühl für Besucher, von denen viele keine oder kaum Deutsch sprächen. Jetzt habe man den Eingang in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt, die Haustür stehe immer offen. Indem Wände herausgenommen wurden, sei ein «richtiges» Foyer entstanden.

Im Erdgeschoss befinden sich die offenen Beratungsangebote mit ihren hohen Besucherzahlen sowie der Gruppentherapieraum. «Vor allem die frühere Beratungsstelle Hauptwache hat hier deutlich mehr Platz.» Im zweiten Obergeschoss sind die Paar- und Lebensberatung, die Therapie für Migranten sowie die Beratung und Therapie für Flüchtlinge mit ihrem Raum für die Kunsttherapie untergebracht.

Die Erziehungs- und Familienberatung sowie die Notfallseelsorge zogen in den vierten Stock. «Vor allem die kreativen Angebote wie die Kunsttherapie würden wir künftig gerne ausbauen. Sie schaffen einen ganz anderen Zugang zu den oft durch das Erlittene stark traumatisierten Menschen.» Die Idee zur Fusion sei Ende der 90er Jahre im Gespräch zwischen der Psychologischen Beratungsstelle, der Migrationsberatung und der Beratung für Flüchtlinge entstanden, erinnert sich Jean-Claude Diallo, Leiter der Abteilung Interkulturelle Arbeit: Beratung, Bildung Seelsorge. «Wir wollten damals schon einen Ort schaffen für die Arbeit mit Deutschen als auch Migranten.»

Von Andreas Haupt




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