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19.07.2005

Roth lobt die Gemeinschaft in der Albert-Schweitzer-Siedlung

50-jähriges Jubiläum gefeiert / Ausstellung im Mietertreff würdigt Namensgeber, Initiatoren und die Leistung der Bauarbeiter

Vor 50 Jahren wurde die größte Frankfurter Wohnsiedlung der Nachkriegszeit gebaut, am Wochenende feierten Mieter und Eigentümer das Jubiläumsfest der Albert-Schweitzer-Siedlung.

Den Albert Schweitzer haben wir noch getroffen, da waren wir gerade eingezogen", erinnerte sich die 79-jährige Margarete Schäfer. Der habe die nach ihm benannte Siedlung damals nämlich besucht. Lang sei das her, und ihr Mann habe noch gelebt.

Margarete Schäfer hat die Siedlung in Eschersheim bezogen, da hatte man sie gerade fertig gestellt. Genau 50 Jahre ist das her, am Wochenende feierten die Bewohner deshalb das Jubiläumsfest. Dafür wurden Würstchen gegrillt, zahlreiche Spielgeräte für die Kleinen bereit gestellt, sogar Kaffee und Kuchen gab es umsonst, den hatte eine der Eigentümerinnen - die Nassauische Heimstätte - ihren Mietern spendiert.

Vor allem ältere Siedlungsbewohner nahmen die Gelegenheit wahr, es sich auf den Bierzeltgarnituren gemütlich zu machen und miteinander zu plaudern. Margarete Schäfer hatte ihren Nachbarn mitgebracht, Wolfgang Gstettenbau. Der ehemalige Beamte blickt auf 30 Jahre Albert-Schweitzer-Siedlung zurück und tut es gern. Das geht den meisten Festbesuchern so. Volslak und Katharina Ginic etwa haben in ihrer 60 Quadratmeter großen Wohnung ihre Zwillinge groß gezogen: "Wir sind seit 1979 hier, was soll mir also nicht gefallen?", konstatierte er. Seine Frau lächelte bestätigend. Besonders ins Herz geschlossen haben die Bewohner die parkähnliche Anlage.

"Hier haben wir einfach beides, die Stadt ist nah, und wir sind doch im Grünen", erklärte Norbert Jung. Seit 40 Jahren lebe er zusammen mit seiner Frau Ingrid im gleichen Haus, die Nachbarin und Freundin Hedwig Brinkmann bringe es sogar auf 45 Jahre.

Die Mehrzahl der Siedlungsbewohner kennt sich, "wenigstens vom Sehen", sagt Norbert Jung. Und durch die Kinder habe man auch einige Freundschaften geschlossen, die bis heute andauerten. Freunde hat auch Margarete Schäfer noch hier, doch es werden immer weniger. "Viele sind inzwischen gestorben", bedauerte sie.

Die Verbundenheit der Mieter untereinander und zu ihrer Siedlung thematisierte auch OB Petra Roth, die das Fest am Nachmittag kurz besuchte. "Dass hier einfach jemand unbemerkt stirbt, das gibt es bei uns nicht", sagte sie. Und: "Heimat beginnt mit dem Begriff der Wohnung", so Roth. "Mit dieser Siedlung haben unsere Vorgänger Gutes getan." Die Vorgänger - Politiker, Namensgeber Albert Schweitzer aber auch die Arbeiter, die die Siedlung gebaut haben - würdigte eine kleine Ausstellung im Mietertreff, liebevoll gestaltet von Azubis der Nassauischen Heimstätte.




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