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08.08.2005

1000 Besucher feiern das Mühlenfest

Ende der fünfziger Jahre wurde die alte Mühle an der Nidda abgerissen. Mit dem Mühlenfest will die Freiwillige Feuerwehr Eschersheim an das historisch bedeutsame Gebäude erinnern.

Ein etwa zwei Tonnen schwerer Mühlstein vor dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in der Engen Gasse ist der letzte steinerne Zeuge der alten Mühle an der Nidda. Jahrhundertelang spielte sie eine wichtige Rolle im landwirtschaftlichen Leben des einstigen Dorfes vor den Toren Frankfurts. Nach ihrem Abriss entstand auf dem Gelände das neue Gerätehaus der Feuerwehr. Es bietet Platz für vier Einsatzfahrzeuge im Erdgeschoss und einen Mehrzweckraum im Obergeschoss.

Um die alte Mühle als ein "gutes Stück Stadtteilgeschichte" nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, lädt die Feuerwehr alle zwei Jahre zum Mühlenfest ein. Aus kleinen Anfängen vor 16 Jahren hat es sich mittlerweile zu einem echten Stadtteilfest entwickelt.

Bestens hatten die Organisatoren fürs leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Es mögen etwa 1000 Besucher gewesen sein, schätzte Stefan Kadletz, der stellvertretende Wehrführer. Neben der lokalen Prominenz aus Vereinen und Politikern sah man auch Stadtbrandinspektor Bernd Reuß. Das kulinarische Angebot der Wehrmänner reichte vom Spanferkel am Spieß über Rollbraten bis zum Nierenspieß.

Gerade wollte sich Kadletz ein Grillwürstchen genehmigen, da gab"s plötzlich um 16.22 Uhr Alarm. Ganz realistisch demonstrierte er den Alltag der Feuerwehrmänner. Sie müssen immer bereit für einen Einsatz sein. Diesmal handelte es sich nur um ein Strohfeuer im Bonameser Feld. Wegen der nahen Autobahn und starker Rauchentwicklung mussten die Wehrleute das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Dem munteren Treiben auf dem Festplatz tat dies keinen Abbruch. "Bei 44 Aktiven können wir leicht eine Bereitschaft von neun Mann und einem Einsatzfahrzeug stellen", erläuterte Schriftführer Frank Scholl. "Und dann haben wir ja auch noch unsere 18 Mann starke Jugendwehr, die tatkräftig mit anpackt." Mit zwölf Jahren meldete sich Scholl 1976 bei der Jugendwehr an, seit 1981 ist er aktiv in der Einsatzabteilung.

Richtig austoben konnten sich die Kleinen auf der Hüpfburg. Interessant war natürlich das Begutachten der roten Einsatzfahrzeuge mit den vielen Gerätschaften zum Löschen.

"Adam und die Micky"s" erzählten am Abend musikalisch vom "Schlachtfest im Odenwald", ließen den alten Holzmichel sterben und schwärmten vor der "Runkelräube-Roppmaschin".

Von Rudi Wagner




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