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07.09.2005

Neuer Glanz für alte Kirche

Katholische St.-Josefsgemeinde saniert Gotteshaus und Orgel für 130000 Euro

Als gestern die Schulkinder zum Gottesdienst in St. Josef zusammenkamen, waren sie die vorerst Letzten, die das Gotteshaus betreten konnten. Denn seit heute hat die katholische Gemeinde die Kirche für vier Wochen gesperrt, der Innenraum wird renoviert.

44 000 Euro für die farbliche Neugestaltung und 90 000 Euro für die Sanierung der Orgel müssen finanziert werden. Wobei das Bistum drei Viertel der Kosten für das Streichen übernimmt, das Geld für die Orgel muss die Gemeinde alleine aufbringen.

«Innerhalb kürzester Zeit haben wir das Geld durch einen Spendenaufruf eingesammelt», freut sich Ernst-Albert Köhnlein, Mitglied im Pfarrgemeinderat, über die positive Resonanz. Innerhalb von nur sechs Monaten sei der benötigte Betrag erreicht worden. Die hohen Kosten haben ihre Ursache in dem großen Aufwand, der für die Renovierung betrieben werden muss. Die Orgel auf der Empore muss komplett abgebaut werden. Der Orgelbauer wird sie dann in seiner Werkstatt überholen und anschließend wieder aufbauen. Das wird auch nicht in vier Wochen erledigt sein. Zur Wiedereröffnung der Kirche im kommenden Monat müssen die Katholiken in Eschersheim noch auf ihre Orgel verzichten. «Wir rechnen damit, dass die Orgel im November wieder da ist», sagt Köhnlein.

Die Renovierungsarbeiten in der Kirche sollen dann längst erledigt sein. Architekt und Gemeindemitglied Wilhelm Reuter hat vier Wochen angesetzt. Obwohl auch die Arbeiten in der Kirche nicht ganz einfach sind. Neben den Wänden soll das komplette Gewölbe einen neuen Anstrich bekommen. «Aus Kostengründen verzichten wir auf ein Gerüst», sagt Wilhelm Reuter. Stattdessen werde mit einem Elektro-Hubwagen gearbeitet, um an der Decke arbeiten zu können. «Das ist günstiger.»

Dass die Arbeiten zusammen mit der Orgelinstandsetzung in Angriff genommen werden, hat einen einfachen Grund. «So können wir jetzt auch ohne Probleme die Wand hinter der Orgel streichen», erklärt der Architekt. Anderenfalls wäre ein aufwendiges Gerüst nötigt gewesen, um an die Flächen zu kommen. Zudem hätte die Gefahr bestanden, die Orgel zu beschädigen.

Die letzte Sanierung der 1912 bis 1914 erbauten St. Josefskirche mit einem Platzangebot für rund 400 Gläubige liegt bereits 30 Jahre zurück. «Eine Renovierung ist daher dringend erforderlich», sagt Wilhelm Reuter. Liebend gern hätte die Gemeinde die Arbeiten ausgeweitet, doch «aus Kostengründen haben wir uns eine Bescheidenheit auferlegt». Denn das Bistum übernimmt ja größtenteils die Kosten. So werde zum Beispiel der Sandstein nicht gereinigt, der im Großen und Ganzen auch noch ansehnlich sei. Die eine oder andere Stelle werde aber mit geringen Mitteln ausgebessert.

Die rund 3700 Gemeindemitglieder müssen aber auf Gottesdienstbesuche im September nicht verzichten. Die benachbarte evangelische Emmausgemeinde steht als Ersatzquartier zur Verfügung. Zudem könne nach Ginnheim in die Sancta-Familia-Kirche sowie nach St. Albert am Dornbusch ausgewichen werden. «Die beiden Gemeinden bilden mit uns einen pastoralen Raum», sagt Ernst-Albert Köhnlein.

Die polnische Gemeinde, die ebenfalls die St. Josefskirche nutzt, wird die kommenden vier Wochen in der Herz-Jesu-Gemeinde ihren Gottesdienst feiern. (sö)




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