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17.11.2005

Neubau nach 15 Jahren Warten

Grundstein an der Peter-Petersen-Schule gelegt
Von Sören Rabe

Gestern wurde der Grundstein für den Anbau der Peter-Petersen-Schule in der Zehnmorgenstraße gelegt. Obwohl Grundsteinlegung nicht die richtige Bezeichnung ist, wie Schuldezernentin Jutta Ebeling (Grüne) feststellte, «das ist schon eher ein Richtfest», sagte sie angesichts der bereits fortgeschrittenen Bauarbeiten.

Dabei war der Baubeginn für das rund 2,7 Millionen Euro teure Projekt erst am 4. Juli. Das Erdgeschoss des zweigeschossigen Bauwerks steht bereits im Rohbau. Insgesamt entstehen bis zum Sommer nächsten Jahres neun Klassenräume sowie ein Raum für die Mittagsverpflegung. Zudem wird der Schulhof neugestaltet.

Im Erdgeschoss, das vier Klassenzimmer und die Küche beinhaltet, werden zwei Räume mit einer Faltwand voneinander getrennt. «Bei größeren Veranstaltungen kann die Trennwand geöffnet werden», sagt Architekt Wolf-Rüdiger Zahn. Die Fenster reichen bis zum Boden, jedes zweite kann auch als Ausgang dienen. «Die Klassenräume haben wir zum Schulhof hin angeordnet, um eine Kommunikation mit den gegenüberliegenden Fachräumen des Altbaus zu erreichen», erläutert der Architekt. Der Neubau wird behindertengerecht ausgestattet. Über eine Rampe kann auch der benachbarte Schulhof mit der Pausentoilette erreicht werden. Zwar gebe es zurzeit nur ein behindertes Kind an der Peter-Petersen-Schule, «aber das gehört heute zum Standard». Im oberen Geschoss sind die weiteren fünf Klassenräume untergebracht.

Die Grundschüler, für die der Anbau gedacht ist, werden derzeit im Altbau und vier Containern unterrichtet. Diese Übergangslösung ersetzt die maroden und bereits abgerissen Holzpavillons, die vor 40 Jahren aufgestellt wurden.

«Wir mussten lange warten und hatten zwischendurch auch schon mal die Hoffnung fest aufgegeben», erinnerte Schulleiterin Christa Schilhabel-Timpe an die vergangenen 15 Jahre. Denn schon im Jahr 1990 wurde der erste Antrag auf Ersatz für die Pavillons gestellt. Den Bezug der neuen Räume zu Beginn des kommenden Schuljahres sieht die Schulleiterin mit Freude entgegen. Denn nicht nur für die Grundschüler wir das Unterrichten erleichtert, sondern auch für die übrigen Kinder und Jugendlichen der Gesamtschule, die derzeit zusammenrücken müssen.

Einen weiteren Vorteil deutete die Schuldezernentin an. «Jetzt können sie sich endlich als Ganztagsschule bewerben.» Allerdings müsse die Schulgemeinde wohl auch dabei einen langen Atem beweisen. Denn nach Ankündigung des Landes werden in den kommenden drei Jahren keinen weiteren Ganztagsschulen genehmigt. Doch das sind noch Zukunftsvisionen. Gestern war nur wichtig, dass die Schule, «die nicht nur ein Lernort, sondern ein Lebensraum für Schüler und Lehrer ist», so Ebeling, nun auch die dafür notwendigen Räume bekommt.




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