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30.11.2005

Satisfactory: Integrative Rockband stellt ihre erste CD vor

Eschersheim. Die integrative Rockband «Satisfactory» hat ihre erste CD mit eigenen Songs produziert.

Nach zwölf Monaten kreativer Arbeit im eigenen Proberaum, der von der Mainova AG kostenlos zur Verfügung gestellt wird, rocken die Musiker mit der stimmgewaltigen Frontfrau Kerstin Pfau von den «Rodgau Monotones» erstmals die Bühne der «Batschkapp». Bereits zum fünften Mal in Folge findet das von der IB Behindertenhilfe Hochtaunus veranstaltete Come-Together-Festival statt – zum zweiten Mal in Frankfurt. Mit von der Partie sind am 4. Dezember auch die «Madhouse Flowers».

Die Come-Together-Festivals sind in der Region bestens bekannt. Bereits drei Mal fanden sie in Oberursel statt – mit großem Erfolg und starkem öffentlichen Interesse. So spielte «Satisfactory» 2001 bereits mit «Badesalz» und den «Rodgau Monotones», 2002 mit den «Prinzen» und 2003 mit «Wir sind Helden» vor jeweils mehr als 1400 be-geisterten Besuchern. Im vergangenen Jahr sorgte «Virginia Jetzt!» für volles Haus im «Café Royal» in der Frankfurter Innenstadt.

«Das Besondere am Come-Together-Festival ist der integrative Charakter der Veranstaltung», erklärt Udo Keidel-George, Geschäftsführer der IB Behindertenhilfe Hochtaunus, und ergänzt: «Sechs der zwölf Musiker von ‚Satisfactory’ sind Menschen mit Behinderungen.» 1994 ursprünglich als Musik- und Kulturprojekt ins Leben gerufen, ist «Satisfactory» inzwischen fester Bestandteil der regionalen Musikszene. «Wir sind im Rhein-Main-Kulturleben inzwischen fest verankert», sagt der Projektleiter, der selbst auch Bandmitglied ist und Gitarre spielt. Seit 2004 arbeitet Udo Keidel-George mit der «Batschkapp» zusammen. «Wir werden bei der Organisation des Festivals perfekt unterstützt.» «Und welche Band möchte nicht einmal auf der legendären Kult-Bühne spielen?», fragt er schmunzelnd. Die Besucher erwartet «ein integratives Happening», verspricht Keidel-George. Er hofft, «dass wir wieder volles Haus haben».

Die Musiker aus sieben Nationen spielen mit Professionalität und einem Enthusiasmus, der zum Greifen nahe scheint, vor begeistertem Publikum. Auf der Bühne, die die Rockband bereits mit Stars wie Xavier Naidoo und «Echt» teilte, wirbt «Satisfactory» ohne Ängste für ein neues Menschenbild und dafür, den Anderen in seiner Vielfalt und Verschiedenheit zu erleben. Udo Keidel-George: «Kunst durchbricht Grenzen. Berührungsängste, Tabus und Vorbehalte werden abgebaut, Bewegung, Rhythmus und Groove lassen Integration lebendig werden.»

Die Mainova AG unterstützt die Come-Together-Reihe seit vielen Jahren. Das Unternehmen stellt «Satisfactory» unter anderem einen kostenlosen Übungsraum in der Frankfurter City zur Verfügung. Dort entstanden auch die eigenen Songs, die am 4. Dezember erstmals live zu hören sind. (fnp)




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