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09.01.2006

Ortsbeirat fordert Offenheit

Magistrat hält Untersuchung zum Bau der Riedberg-Bahn unter Verschluss

Die vom Ortsbeirat 9 (Ginnheim, Eschersheim, Dornbusch) angeforderte Sensitivitätsuntersuchung zum Bau der Stadtbahnstrecke D (Bockenheim-Riedberg) wird vom Magistrat nicht zur Verfügung gestellt. Da diese Untersuchungen «sensible betriebsinterne Daten enthalten», werden sie grundsätzlich nicht der Öffentlichkeit bekannt gemacht, teilt die Stadt mit.

Die Untersuchung für die Teilabschnitte II und IV aus dem Jahr 2004 behandelt die Auswirkungen, die die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene neue Trasse im Gebiet Niederursel auf das Ergebnis der bereits durchgeführten Nutzen-Kosten-Untersuchung haben wird. Die Mitglieder der Ortsbeiräte 8 (Heddernheim Nordweststadt, Niederursel) und 9 haben jedoch die Möglichkeit, nach Terminvereinbarung die Untersuchungsergebnisse einzusehen.

Der Ortsbeirat 9 hatte kritisiert, dass auf diese Weise eine Meinungsbildung und eine sachgerechte Argumentation auf aktueller Grundlage mit den Bürgern unmöglich gemacht und jede Diskussion von vornherein zum Scheitern verurteilt werde. «Dies kann nicht Sinn und Zweck der Ortsbeiratsarbeit für den Bürger vor Ort sein.»

Die Änderung der Trassenführung sieht vor, so der Magistrat weiter, nördlich der heutigen Station Heddernheimer Landstraße einen Abzweig in Richtung Niederursel zu bauen und somit auf das in den bisherigen Planungen vorgesehene Kreuzungsbauwerk im Gebiet der Station Wiesenau zu verzichten. Nach langen Diskussionen hatte sich die vom Ortsbeirat 8, unter großem Einsatz des im November 2004 verstorbenen ehemaligen Ortsvorstehers Erich Lange (CDU), angeregte Änderung durchgesetzt. Sie wurde schließlich von der Stadtverordnetenversammlung übernommenen. Demnach werden künftig die Stationen Heddernheimer Landstraße, Wiesenau und Niederursel sowohl von den Bahnen der Linie U 3 (bzw. U 1) und der dann verlängerten U 4 bedient werden. Die D IV-Strecke soll demzufolge hinter der Station Niederursel von der A-Strecke abzweigen und in einem Bogen über den Niederurseler Hang zum neuen Stadtteil Riedberg geführt werden.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass mit der Modifikation eine Verlängerung der Fahrtzeit zwischen dem Riedberg und dem Hauptbahnhof einhergehen wird. Das Ergebnis hat gezeigt, dass die Gesamtmaßnahme auch nach der vorgenommenen Planänderung immer noch volkswirtschaftlich rentierlich sein wird.

Noch immer stark umstritten ist der U-Bahn-Bau vor allem in Ginnheim. Anwohner und Geschäftsleute befürchten nicht nur die Unannehmlichkeiten durch die lange Bauzeit, wenn die Linie unterirdisch durch Ginnheim führen soll, sondern auch eine Verschlechterung des Angebots. Denn zukünftig soll es nur noch eine Haltestelle geben.

Die Bürgerinitiative namens «Pro 16» kämpft daher um den Erhalt der Linie 16, der oberirdischen Straßenbahn. (sö)




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