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30.01.2006

Petersen-Schule liebt Experimente

Was reizt Kinder an der Schule am meisten?

Einen großen Vorteil, die Aufmerksamkeit zu erhaschen, haben naturgemäß die Naturwissenschaften. Hier fliegen die Funken, entstehen aus dem Nichts bunte Farben. Und so wundert es nicht, dass beim Tag der offenen Tür an der Peter-PetersenGesamtschule vor allem die jungen Besucher mit großen Augen durch die Schule gingen

Im Biologieraum schaut Eva ins Mikroskop. Daniel (8) aus der Klasse O 7.1 legt für die Sechsjährige gerade ein neues Präparat unter das Mikroskop. «Das sieht ja aus, als ob man Wasserfarben mischen würde.» Fließen hier doch die Farben rot und lila ineinander. Unterm Mikroskop zu sehen die Zahnanlage einer jungen Maus, also jenes Gewebe, aus dem die Zähne wachsen. Vorsichtig zeigt Sina (9), wie man Präparate für das Mikroskop herstellt: «Man nimmt ein Rosenkohlblatt und schneidet eine hauchdünne Schicht heraus. Dann legt man sie auf einen Objektträger, tropft etwas Wasser darauf.» Das Deckglas müsse fest angedrückt werden, damit kein Luftbläschen das Bild störe.

«Wir bemühen uns, im Unterricht so viel wie möglich zu experimentieren. So lernen die Kinder am besten», erklärt Physiklehrerin Gabriele Zacharias-Böhm. «Es gibt viele kleine Versuche, die die Kinder selbst machen können.» Zum Beispiel aus etwas Draht einen kleinen Elektromagneten bauen oder die Brechung des Lichts in einem Wasserglas erleben.

Der Schwerpunkt der Peter-Petersen-Schule liegt aber nicht auf den Naturwissenschaften, sondern auf den Sprachen Englisch und Französisch, erklärt der stellvertretende Schulleiter Bernhard Becker. «Wir sind die einzige Schule, in der die Kinder in Klasse fünf zwischen Englisch und Französisch als erster Fremdsprache wählen können.» Die andere Sprache komme in der sechsten Klasse als zweite Fremdsprache hinzu. Wer Englisch wähle, erhalte im Rahmen des «Erweiterten Fremdsprachen-Unterrichts» zwei zusätzliche Englischstunden pro Woche. «Die werden genutzt, um die kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern.» Ab Klasse sieben könne der bilingualen Unterricht gewählt werden.

«Ein Fach, beispielsweise Erdkunde, Geschichte oder Physik, wird dabei bis zur Klasse zehn auf Englisch unterrichtet.» Wer Französisch wählt, habe hingegen die Chance, am jährlichen Schüleraustausch mit einer Schule in Saint Brieue, einer kleinen Hafenstadt in der Bretagne, teilzunehmen. «Dort unterrichtet meine Freundin Michele Hervion, mit der ich den Austausch organisiere», sagt Französischlehrerin Marie-Catherine Tanguy. «Manche dieser Freundschaften halten lange über die Schulzeit hinaus», betont Becker.

Stolz sind die beiden Pädagogen auch auf das Engagement ihrer Schüler für ihren Stadtteil. «Wir pflegen eine Streuobstwiese, auf der wir 100 Apfelbäume gepflanzt haben», sagt Becker. Außerdem habe die Schule die Patenschaft für einen Park und Spielplatz übernommen, pflegten die Schüler einen Teil der Grünanlage auf dem Schulgelände selbst und engagierten sich für den Naturschutz am ausgedienten Flugplatz in Bonames. «Regelmäßig bieten wir Lehrer Baumschnittkurse an, auch für unsere Nachbarn aus dem Stadtteil.» Gemeinsam mit der Stadt habe die Schule außerdem einen Kinder-Stadtplan für Eschersheim erstellt.

Froh ist Bernhard Becker über den Neubau für den Grundzweig der Peter-Petersen-Schule. «Zurzeit haben wir wenig Platz, mussten die Mensa und den Musikraum zu Klassenräumen umfunktionieren.» Mit dem Neubau, der im Sommer fertig sein solle, werde alles anders. (hau)




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