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31.01.2006

Neues Altenheim öffnet im Sommer

Casa Reha baut in Eschersheim

Der Rohbau steht schon fast. Am 1. Juni soll bereits die Übergabe erfolgen. Das Alten- und Pflegeheim am Berkersheimer Weg, gegenüber der Sportanlage des FV 09 Eschersheim, wird das 25. Haus sein, das die Casa Reha Unternehmensgruppe bundesweit eröffnet.

Rund elf Millionen Euro investiert das Unternehmen in Eschersheim. «Im Frankfurter Norden fehlt es an derartigen Einrichtungen», sagt Manfred Marquart, zuständig für Expansion und Bau am Firmensitz in Bad Homburg. Casa Reha setzt weiter auf Expansion. «Wir eröffnen jedes Jahr fünf neue Einrichtungen. Bis zum Jahr 2007 sollen zehn weitere folgen.

Am Berkersheimer Weg stehen ab Mitte dieses Jahres 127 Betten zur Verfügung, aufgeteilt auf 105 Einzel- sowie 11 Doppelzimmer. Zusammengefast werden die Senioren in Wohngruppen zu je 35, die sich um die allgemeinen Wohn- und Aufenthaltsräume herum verteilen. Zudem wird es extra Einrichtungen für besonders Pflegebedürftige geben.

Im Erdgeschoss werden dazu ein Café sowie ein Friseur eingerichtet. Denn in unmittelbarer Umgebung fehlt es noch an der nötigen Infrastruktur. Erst in den kommenden Jahr sollen eine kleine Ladenzeile im Neubaugebiet der Eschersheimer Gärten entstehen. Mobile Senioren finden aber Anschluss an Eschersheim über die Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe der Einrichtung.

Erhard Ellenberger von der Firma Goldstein, die das Alten- und Pflegeheim errichtet, will den Übergabetermin 1. Juni halten, obwohl zurzeit das Wetter Probleme bereitet. Das Frankfurter Unternehmen hat bereits Erfahrungen mit dem Bau von derartigen Einrichtungen gesammelt.

«Nach der Übergabe benötigen wir noch zwei Wochen, um alles einzurichten», sagt Manfred Marquart. Zurzeit können auch noch keine Anmeldungen entgegengenommen werden. «Damit fangen wir frühestens drei Monate vor Fertigstellung an.» Marquart selbst ist noch nicht ganz überzeugt, dass der Termin tatsächlich von der Baufirma gehalten werden kann. Daher will er auch noch keinen Termin für die offizielle Eröffnung nennen. Aber im Sommer solle es auf jeden Fall geschehen.

In der pflegerischen Arbeit stehe die Förderung des allgemeinen Gesundheitszustandes sowie die Beziehungen und Kontakte der Bewohner untereinander im Vordergrund. Gerade während der Phase des Einlebens in das neue Zuhause werde Hilfe gegeben, damit die Integration so harmonisch wie behutsam ablaufe. Die Bewohner sollen – wenn sie es wünschen – ihren Alltag so selbstständig wie möglich bewältigen können. Die Pflegekräfte und Therapeuten übernehmen sogar Patenschaften für sie. So entstehe ein Vertrauensverhältnis, das über die sonst übliche Pflegeleistung hinausgehe. Gemeinsam mit dem Bewohner werde ein individueller Pflegeplan erstellt, der sowohl sein körperliches als auch sein geistiges und seelisches Wohlbefinden berücksichtige. In enger Zusammenarbeit mit dem angestammten Haus- sowie Facharzt stellen die Pflegeteams darüber hinaus die medizinische Versorgung sicher.

In Hessen betreibt Casa Reha noch je ein Pflegeheim in Oberursel, Hirschhorn und Lollar. Insgesamt verfügt das Unternehmen über eine Bettenzahl von 3400. (sö)




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