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16.02.2006

Softtennis: Die Leichtigkeit des Spiels

Verzweifelte Ausrufe, fröhliches Gelächter und ironische Kommentare:

In den Hallen des Tennisclubs Palmengarten im Berkersheimer Weg kämpfen Spieler mit kleinen Gummibällen und ungewöhnlich kleinen Schlägern. Mit einem Hallenturnier für Doppel und Mixed ist die Hobbyrunde des Tennisbezirkes Frankfurt in ihre achte Saison gestartet. Die Spiele stehen unter der Leitung des Deutschland-Spezialisten für die Tennis-Variante Softtennis, Uwe Biehl.

«Wir erhoffen uns damit, wieder neuen Schwung in den Sport zu bringen», sagt Anne Lange, Sprecherin des Tennisbezirks. Dabei habe man vor allem junge Menschen im Auge. Für die Spiele haben sich Interessierte im Alter von 20 bis 70 Jahren angemeldet.

Einige interessierte und leicht belustigte Beobachter haben sich bereits am Spielfeldrand eingefunden. «Ich denk’ mir, dass ihr euren Spaß habt», ruft ihnen eine Spielerin zu, nachdem sie die Schaulustigen bemerkt hat. Die beraten gerade darüber, für wen die neue Sportart am besten geeignet ist, Jung oder Alt, Mann oder Frau. Bis jetzt tun sich noch alle gleichermaßen schwer mit dem Ballgefühl. Das Spiel ist sehr lebendig, jedoch noch etwas ungeschickt. Das verrät vor allem die Schlaghaltung der Spieler und die Zielsicherheit. «Huch, wie kam der denn da hin?», ruft eine Spielerin verdutzt, als der Ball an ihr vorbei hüpft. «Ach nein, so geht das aber nicht», seufzt bald auch ihre Gegnerin. Ihr Spielpartner läuft derweil schlagbereit dem nächsten Ball entgegen – der ihm dann prompt davon hüpft. Besonders amüsiert darüber ist der junge Gegner aus dem Doppel von der anderen Seite des Netzes. Er scheint sich wesentlich schneller an die neue Spielart gewöhnt zu haben.
Nach einiger Zeit finden sich alle Spieler mit dem Ball mehr oder weniger zurecht: «Am Anfang war es nahezu unmöglich, den Ball über das Netz zu bringen. Jetzt klappt es aber schon ganz gut», sagt Gisela Schweizer (66). Schnell müsse man jedoch sein und sehr aufmerksam. «Man muss aber nicht so viel Kraft aufbringen wie beim normalen Tennis. So etwas wie einen Tennisarm könnte ich mir bei den leichten Schlägern und Bällen nicht vorstellen», sagt sie. Michael Seering fühlt sich schon relativ sicher im Spiel, «ich könnte mir aber trotzdem nicht vorstellen, dass Softtennis mir die eigentliche Sportart ersetzt», sagt der 20-Jährige. «Der Vorteil bei Softtennis ist, dass sich Fehler leichter vermeiden lassen und man so bessere Chancen gegen gute Spieler hat.» Inge Probst sieht in der Spielart vor allem Vorteile für Jüngere: «Ältere sind vielleicht etwas zu langsam.» Die 65-Jährige ist von der Schnelligkeit der Spielart beeindruckt, jedoch noch etwas unsicher, was das Ballgefühl betrifft. «Softtennis ist sicherlich schonender für die Ellbogen und Arme und somit trotz der Dynamik auch sinnvoll für ältere Tennisspieler, denen der Sport zu anstrengend wird», sagt die langjährige Tennisspielerin.

Softtennis wurde bereits 1884 in Japan entwickelt und gehört heute zu den populärsten Sportarten Asiens. Weltweit wird die Sportart in über 35 Ländern gespielt. (kul)




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