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25.03.2006

Ortsbeirat 9: Was wir für die Stadtteile wollen

Im Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch) herrscht Einigkeit unter den drei größten Fraktionen, CDU (8 Sitze), SPD (5) und Grüne (3), in der Zielsetzung: lebendige Stadtteile zu schaffen. Doch welchen Weg man einschlagen sollte, darüber herrschen unterschiedliche Auffassungen.

Die Grünen setzen ihre Schwerpunkte auf die Verkehrspolitik und das Thema saubere Luft. „Die Verkehrsmittel müssen endlich gleichberechtigt behandelt werden“, sagt die Spitzenkandidatin Annegret Brein. Denn zurzeit habe der Autoverkehr Vorrang, der Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und die Radfahrer hätten das Nachsehen. „Auch die Autofahrer müssen mal warten.“ Die Öffnung der Einbahnstraßen zum entgegengesetzten Radfahren ist dabei ein Ziel.

Unterstützung erhalten die Grünen bei diesem Thema von der SPD. Für deren Spitzenkandidat Rachid Rawas ist die „Balance zwischen den Verkehrsmitteln“ ein wichtiger Punkt. Die Straßen müssen für die Radfahrer sicherer werden, zudem gebe es zu wenige Radwege im Ortsbezirk. Sylvia Momsen (Grüne) kann sich als Test eine Sperrung einer Fahrspur auf der Eschersheimer Landstraße sowie der Hügelstraße vorstellen. Eine Spur könnte dann für Radfahrer und Busse freigehalten werden. „Das sollten wir einfach mal testen“, sagt Frau Momsen.

Das ist für die CDU jedoch nur schwer vorstellbar, wie deren Spitzenkandidat Friedrich Hesse klar sagt. „Ich bin gegen eine Radspur auf der Eschersheimer Landstraße. Das ist viel zu gefährlich. Der Verkehr kann auch nicht einfach auf Nebenstraßen ausweichen.“ Er sei selbst begeisterter Radler, er nutze jedoch vor allem die Nebenstrecken. „Die sind auch optisch viel reizvoller.“ Seine Partei trete für weitere Parkplätze auf der Eschersheimer Landstraße ein, um die Geschäftsleute zu unterstützen. Und zwar seien die Beschleunigungsstreifen überflüssig. Dort sei noch Platz. Um die U-Bahnen zu stärken, da sind sich wieder alle einig, müsste der Bahn ein „absoluter Vorrang“ eingeräumt werden. Zurzeit sei das Signalsystem fehlerhaft, die Bahnen müssen dauernd anhalten.

Uneins sind die Fraktionen auch beim wohl die nächsten Jahre beherrschenden Thema im Ortsbezirk: dem U-Bahn-Bau. Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, die so genannte D-Linie von Bockenheim über Ginnheim bis später zum Riedberg, in Ginnheim unterirdisch verlaufen zu lassen. „Wir hätten es uns leicht machen und ebenfalls gegen den Bau wettern können. Aber wir sind ehrlich und sagen, dass die U-Bahn gebaut wird. Wir versuchen aber, die Baumaßnahme so verträglich wie möglich für Anwohner und Geschäftsinhaber zu gestalten“, sagt Friedrich Hesse. Die Grünen sind in einer relativ einfachen Position. Nicht nur im Ortsbezirk, sondern auch im Römer ist man gegen diesen Bau. Daher können die Grünen wohl auch auf einige Wählerstimmen aus Ginnheim zählen.

Die SPD will ihre Wählerstimmen vor allem mit einer Priorität holen: „An Schulen und bei der Jugend dürfen wir nicht sparen“, sagt Rachid Rawas. Widerspruch gibt es von den anderen Fraktionen nicht. Auch wenn Hesse zu bedenken gibt, dass das Geld, was man dem einen gibt, einem anderen wegnehmen muss. (sö)




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