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28.04.2006

CDU-Scholz gegen eigene Partei

Im Ortsbeirat 9 kämpfen zwei Christdemokraten um das Amt des Ortsvorstehers

Von Inga Schulze

Die CDU stellt im Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch) auch weiterhin die stärkste Fraktion, deshalb wird auch der Ortsvorsteher wieder aus ihren Reihen kommen. Derzeit sieht es allerdings so aus, als würden sich in der ersten Sitzung des Stadtteilparlaments am Donnerstag, 11. Mai, gleich zwei Christdemokraten um das Amt bewerben.

In ihrer konstituierenden Fraktionssitzung am Mittwoch haben sich die CDU-Mandatsträger darauf geeinigt, das langjährige Ortsbeiratsmitglied Friedhelm Hesse zur Wahl vorzuschlagen. Der Ginnheimer Nils Kößler wurde zum Fraktionschef gewählt. Doch auch der bisherige Ortsvorsteher Marcus Scholz wiederholte gestern seine Ankündigung, sich erneut zur Wahl stellen zu wollen – gegebenenfalls auch ohne die Unterstützung seiner Partei.

Gespräche zwischen den Stadtbezirksverbänden der CDU seien der Entscheidung vorausgegangen, ihn zum Kandidaten zu küren, erklärte Friedhelm Hesse die Vorgeschichte dieser Konkurrenzsituation. In den vergangenen Wochen war Hesse immer wieder als CDU-Fraktionsvorsitzender im Gespräch gewesen. Ambitionen, Ortsvorsteher werden zu wollen, hatte er bisher verneint.

„Jetzt gehe ich gelassen an das neue Amt ran.“ Wird er gewählt, will Hesse einiges von Scholz’ Amtsführung übernehmen. „Ich möchte, dass die Sitzungen weiter so einvernehmlich und effizient verlaufen.“ Es gebe zwei, drei Themen, über die politisch diskutiert werden müsse, künstliche Diskussionen will Hesse möglichst verhindern. Dass Scholz dies in den vergangenen Jahren durchaus gelungen sei, räumt er ohne weiteres ein: „Er war ein guter Ortsvorsteher.“

Seiner Meinung nach habe Scholz seinen Willen, erneut zu kandidieren, innerhalb der Partei nicht deutlich und auch viel zu spät kommuniziert. „Es stand keinesfalls schon vor der Wahl fest, dass die CDU Marcus Scholz kein zweites Mal aufstellen will“, betonte Hesse. Dass er aus dem größten der drei CDU-Verbände im Ortsbeirat 9, dem Dornbusch, kommt, spiele in der Debatte keine Rolle.

Das sieht Hesses vermeintlicher Konkurrent, Marcus Scholz, anders. Es sei immer klar gewesen, dass er sich ein zweites Mal zur Wahlen stellen werde. Das werde er nun aller Voraussicht nach auch tun, kündigte der Rechtsanwalt, der bis zum März auch im Römer saß, an. Er habe sich als Ortsvorsteher großes Vertrauen erworben und sei von vielen Seiten aufgefordert worden weiterzumachen, fügte er an. Warum seine eigene Partei das nicht unterstütze, habe sie ihm gegenüberbisher nicht begründet. „Meine Nichtberücksichtigung liegt wohl an internen Absprachen der im Ortsbezirk 9 vertretenen CDU-Verbände.“

Einigt sich die CDU in den nächsten Tagen nicht intern, entscheiden die übrigen Parteien im Ortsbeirat. Nur einer bezog gestern klar Position: „Ich werde die Wahl von Friedhelm Hesse unterstützen“, kündigte Scholz’ Amtsvorgänger Hans-Günter Müller (BFF) an.

Die SPD nennt keine Namen, die Entscheidung aber scheint klar: „Wir unterstützen den offiziell vorgeschlagenen Kandidaten der stärksten Fraktion, also der CDU“, sagte Michael Müller, neuer SPD-Fraktionsvorsitzender. So sei es demokratisch, zumal der Ortsbeirat nicht der Ort sei, um politische Kämpfe auszufechten. Die Grünen tun sich schwerer und beraten noch . Bisher hatten sie sich immer zufrieden über die Arbeit von Ortsvorsteher Scholz geäußert.




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