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10.05.2006

Heute Premiere: English Drama Group blickt in die Zukunft

Zukunftsvisionen existieren zahlreiche.

Wahrscheinlich gibt es kaum eine Frage, über die die Menschheit sich so viele Gedanken gemacht hat, wie über die Entwicklung der Welt. „What do you believe about the future?“ (Was denkst du über die Zukunft?) diese Frage stellt sich auch die English Drama Group der Ziehenschule in diesem Jahr. In zwölf kurzen Episoden spielen 27 Schüler aus den Klassen 8 bis 12 die unterschiedlichen Visionen durch. Premiere haben die Ideen heute in der Aula der Ziehenschule, Josephskirchstraße 9. Es folgen Aufführungen am Donnerstag, 11. Mai, und am Freitag, 12. Mai. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro. Schüler zahlen drei.

Die kurzen Geschichten hat die Leiterin der Truppe, Petra Rolke, Theaterstücken von David Auburn und Craig Pospisil entlehnt. „Der Ansturm auf die Theatergruppe war in diesem Schuljahr so groß, dass ich mich für Episoden an Stelle eines Stücks entschieden habe“, sagt die Lehrerin für Deutsch, Englisch und Darstellendes Spiel. So sei trotz der großen Anzahl jeder Schüler zu einer tragenden Rolle gekommen. Neben Zukunftsvisionen beschäftigen sie sich in „Life’s little Ironies...meet the unexpected“ (Die kleinen Ironien des Lebens...begegne dem Unerwarteten) vor allem mit zwischenmenschlichen Beziehungen, Liebe und anderen Problemen des Daseins. Zu Beginn stellt sich jedoch die Frage nach der Zukunft.

Eine schrullige Alte mit dicker Brille sieht da fliegende Autos, deren Rücksitze die Passagiere während der Fahrt umarmen. Ein Massensuizid an Silvester wird von einer eleganten Dame im roten Paillettenkleid vorhergesagt, und eine andere glaubt sogar, dass die USA als Staat nicht mehr lange existieren wird. „Ich sehe schon die Republik Seattle.“ Verabredungen werden zukünftig zur olympischen Disziplin, die nur noch wenigen vorbehalten ist. All diese Themen werden wie ein Leitfaden in den folgenden Episoden wieder aufgegriffen. „Außerdem vollziehen wir sozusagen einen Lebensweg“, erklärt Frau Rolke. Angefangen in der Grundschule steigert sich das Alter der Protagonisten in jeder Geschichte kontinuierlich.

In „Class Conflict“ muss ein Schüler (Michael Ratner) seiner übereifrigen Klassenkameradin (Laura Wiegels) erklären, was es bedeutet, zu spielen. Sie ist in Gedanken nämlich schon bei ihrer Ausbildung zur Anwältin. Kindsein hat das Mädchen mit den beiden Zöpfen in ihrem kurzen Leben noch nicht kennen gelernt. Anerkennung und Liebe hingegen sind Horace – gespielt von Patrick Korda – fremd. In „You think I’m lonely?!“ (Du denkst, ich bin einsam) will er sich vom Dach stürzen, weil seine Angebetete auf einer Party im Arm eines anderen erschienen ist. Ob ihn eine Mitschülerin davon abhalten kann, zeigt sich heute in der Ziehenschule. Dann wird auch geklärt, ob ein Ehepaar seinen Nachwuchs umtauschen kann, weil er ihren Vorstellungen nicht entspricht.

Seit 1997 gibt es die English Drama Group unter Leitung von Petra Rolke. Seitdem hat das englisch-sprachige Ensemble jedes Jahr ein Stück auf die Bühne gebracht. „Das war eine Idee unseres ehemaligen Direktors Günther Brill“, erinnert sich Frau Rolke. In dem Gymnasium, das für sein französisches Abitur renommiert ist, wollte er das Fach Englisch stärken. Das ist gelungen. Wie selbstverständlich tragen die Akteure ihre Texte in der Fremdsprache vor. „Die Schüler versichern mir immer wieder, dass sie hier viel mehr lernen, als im Unterricht.“ Außerdem bleibe das Erlernte besser hängen. Wer in den kommenden Tagen keine Zeit hat, kann sich auch bei den Schultheatertagen im Mousonturm noch vom Können der Ziehenschüler überzeugen. Dort spielen sie am Sonntag, 18. Juni, ab 20 Uhr. (kan)




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