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28.06.2006

Eschersheim: Jugendliche randalieren

Vandalismus, Kleinkriminalität, Drogen, Ruhestörung und Einbrüche!

In Eschersheim sorgen sich die Bürger um die Zukunft des Stadtteils. SPD und Grüne im Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch) schlagen Alarm und fordern in ihren Anträgen zur kommenden Sitzung des Ortsparlaments ein schnelles Handeln vom Jugendamt.

Betroffen sind vor allem der Höllbergspielplatz, der Spielplatz am Wasserturm sowie die Straße im Geeren im Neubaugebiet. Die beiden Fraktionen werfen der Stadt vor, das Problem unterschätzt zu haben. Die SPD moniert, dass den Vertretern des Jugendamtes, die bei der jüngsten Sitzung des Stadtteilarbeitskreis dabei waren, eine Übersicht zu den Problematiken fehle. „Die Defizite des Jugendamtes reduzieren sich nicht nur auf die Art und Weise des Fehlverhaltens von Jugendlichen, sondern auch auf den Umfang von Taten.“ Ähnlich sehen es die Grünen. Für Kinder und weibliche Jugendliche gebe es Angebote im Stadtteil, für männliche Jugendliche nur einen kleinen Treff in der Andreasgemeinde. So würden sich Jugendliche und junge Erwachsene auf Kinderspielplätzen treffen und die Kinder verdrängen.

Beide Fraktionen forden die Stadt auf, ein Konzept für bedarfsgerechte Angebote für männliche Jugendliche in Eschersheim zu entwickeln und dafür das notwendige Geld zur Verfügung zu stellen.

Für den Leiter des Jugend- und Sozialamtes, Ingo Staymann, sind die Probleme in Eschersheim nicht neu. „Wir wissen seit einiger Zeit davon.“ Nur seien sie gerade wieder akuter geworden. Daher habe das Jugendamt auch zu einer Sitzung am 12. Juli mit allen Institutionen eingeladen, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Unter anderem Vertreter der Kommunalen Kinder- und Jugendhilfe, der Jugendhäuser Dornbusch, Eckenheim und Ginnheim, des Sozialrathauses Dornbusch, der Peter-Petersen-Schule, des Jugendtreffs der Andreasgemeinde sowie des Fem Mädchenhauses. „Wir wollen die Sache offensiv angehen“, verspricht Staymann. Die Stadt gehe auch nicht mit der Forderung ins Gespräch, dass eine Lösung nichts kosten dürfe. „Aber wir werden erst einmal versuchen, die Probleme mit den vorhandenen Mitteln zu lösen. Wir müssen mit den Steuergeldern vorsichtig umgehen.“ Gebe es gute Vorschläge, wo ein Finanzbedarf bestehe, wolle das Jugendamt diese den städtischen Gremien vorschlagen.

Staymann erinnert allerdings daran, dass der Stadtteil „von Jugendhäusern umgeben ist“. Daher könne er sich Maßnahmen vorstellen, die aus bereits vorhandenen Einrichtungen heraus organisiert werden.

Das sehen die Grünen allerdings anders. Denn die in Frage kommenden Einrichtungen könnten die Aufgaben „nicht so nebenher“ bewältigen, da sie bei der Erarbeitung und Verwirklichung der spezifischen Angebote in den vergangenen Jahren deutliche finanzielle und personelle Einbußen erlitten hätten. Geradezu als „abenteuerlich“ bezeichnet die SPD die Vorstellungen des Jugendamtes, mit welchen personellen oder organisatorischen Mitteln den Fehltritten auffälliger Jugendlicher, der Jugendkriminalität oder dem Vandalismus begegnet werden könne. (sö)

Der Ortsbeirat 9 diskutiert das Thema auf der Sitzung am Donnerstag, 6. Juli, um 19.30 Uhr, im Gemeindehaus von St. Josef, Rhaban-Fröhlich-Straße 18, großer Saal im 2. Stock.




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