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02.10.2006

15 Jahre nach Antrag:

Neubau der Peter-Petersen-Schule eingeweiht.

Von Sören Rabe

„Hier ist eine tolle Schule“ sangen die Schüler der Peter-Petersen-Schule. Das trifft jetzt auch auf die Räumlichkeiten zu, denn am Samstag wurde das neue Grundschulgebäude eingeweiht.

Der Weg dahin war lang, 15 Jahre dauerte es vom ersten Antrag auf eine Erweiterung bis zum großen Tag, als Oberbürgermeisterin Petra Roth sich vom Bauwerk überzeugte. 2,7 Millionen Euro, so Roth, habe die Stadt in die Eschersheimer Gesamtschule investiert. Sie wies darauf hin, dass das neue Römerbündnis aus CDU und Grüne ihre Anstrengungen für die Bildungspolitik weiter ausbauen werde. „Bis 2011 haben wir uns das Ziel gesetzt, dass niemand mehr aus Altersgründen die Schule verlassen muss, sondern alle mit einem Schulabschluss.“ Bildung beginne aber bereits viel früher. Menschen im Alter von null bis sechs Jahren seien besonders aufnahmefähig, dass hätte die Wissenschaft bewiesen. Daher werden die Stadt zum Beispiel die „Kindergartengebühren in den kommenden Jahren nicht erhöhen“. Zudem werde das letzte Kindergartenjahr kostenlos.

Ohnehin bescheinigte sie Frankfurt schulisch einen Vorsprung in Deutschland. „Keine andere Stadt hat eine derartige Schulvielfalt.“ Die Vielfalt treffe besonders auch auf die Peter-Petersen-Schule zu. Hier können die Kinder ihre gesamte Schulzeit, von der 1. Klasse bis zum Abschluss in der zehnten, verbringen.

Wie beliebt die Schule ist, verdeutlichen die Anmeldezahlen. „Wir können leider nicht alle Schüler aufnehmen“, sagte Schulleiterin Christa Schilhabel-Timpe. Raumnot durchzog die Schule von beginn an. Schon 1960, als der Neubau in der Zehnmorgenstraße 20 bezogen wurde, herrschte Raummangel. Drei Jahre später werden bereits vier Holzpavillons aufgestellt. 1984 entstand ein Erweiterungstrakt. Doch die Pavillons müssen weiter genutzt werden. 1996 kommen zwei Klassenräume in einem Container hinzu. Die Arbeit und das Lernen in den maroden Holzpavillons wurde allerdings immer unerträglicher.

Im November 2003 gelang der Durchbruch, die Planungen für einen Neubau begannen. Im Juli 2005 erfolgte der Baubeginn, die Fertigstellung am 11. September. Der Erweiterungsbau beinhaltet neun Klassenräume, die die alten vier Räume in den Pavillons ersetzten. Zwei davon können zusammengeschaltet als Aula genutzt werden. Ein Raum ist für die Mittagsverpflegung vorgesehen. Das Erdgeschoss des zweistöckigen Gebäudes ist barrierefrei. Die Klassenräume habe eine Größe von 60 Quadratmetern. Architektonisch miteinander verknüpft wird der Neubau mit dem Gebäudebestand aus Ziegelmauerwerk durch den roten Farbton der Fassadenplatten.

Anne Gensch hatte als Mutter lange auf den Neubau gewartet. „Als mein Sohn hier in die fünfte Klasse kam, war die Raumnot groß. Im vergangenen Jahr, als er die Schule verließ, war es noch genauso“, sagte die scheidende Vorsitzende des Förderkreises. Zumindest habe es noch zum 50-jährigen Bestehen des pädagogischen Konzeptes gereicht. Die Zeit des Wartens sei nun vorbei, „und der Förderkreis hat für seine Betreuung auch endlich einen Raum bekommen“.

Der Schulelternbeirat freute sich vor allem über die praktische Seite des Neubaus. „Die Klassenräume sind groß, die Architektur schön“, so Vorsitzende Sonja Henkel. Zudem hoffe sie, dass nun auch „überdurchschnittlich hohe Krankheitszahlen“ von Lehrern und Schülern der Vergangenheit angehörten, die in den alten Pavillons zu verzeichnen waren.




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