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16.10.2006

U-Bahn muss unter die Erde

Stadtteilpolitiker wollen Einzelhandel im Ortsbezirk 9 mit eigenen Ideen beleben

Die Probleme, mit denen der Einzelhandel in Eschersheim, Ginnheim und im Dornbusch kämpfen muss, sind bekannt. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt untermauerte dies nun in einem Gespräch mit Stadtteilpolitikern und Geschäftsleuten. Was aber fehlte, waren Lösungsvorschläge.

Die Einzelhandelsstudie wertet das Gebiet um den Weißen Stein sowie den Dornbusch als C-Zentrum, Alt-Eschersheim und Ginnheim werden dagegen nur als D-Zentrum geführt. Es mangele an einem so genannten Frequenzbringer. Für die Erkenntnis, dass der Einzelhandel unter der Teilung des Ortsbezirkes durch die U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße leidet, zu wenig Parkplätze vorhanden sind und eine städtebauliche Aufwertung vonnöten ist, bedarf es keiner Studie. „Wo sind die Konsequenzen, die aus der Untersuchung folgen“, fragt nicht nur Ortsvorsteher Fred Hesse (CDU).

Stattdessen legt die Wirtschaftsförderung Zahlen vor, die die Misere belegen. So leben im Ortsbezirk 9 zwar sieben Prozent der Einwohner Frankfurts, aber der Einzelhandel ist mit gerade einmal mit zwei Prozent des stadtweiten Umsatzes beteiligt. Allein das Angebot an Nahrungsmitteln und Gesundheit sei ausreichend repräsentiert. Hesse ergänzt: Auch die Gastronomie sei eher schwach. „Ein Trauerspiel“ sei zudem das Stadtteilzentrum am Dornbusch. Die Restaurants seien mittlerweile geschlossen, ein weiteres Ladengeschäft in der Eschersheimer Landstraße 248 stehe leer.

Die Stadtteilpolitiker dagegen haben bereits eigene Ideen entwickelt, um die Stadtteile aufzuwerten. „Langfristig muss die U-Bahn unter die Erde verlegt werden“, sagt der Ortsvorsteher. Um dieses Projekt zu prüfen, sei „politischer Wille gefragt“. Gerade seit dem Aus für die D-Linie zum Riedberg müsse darüber nachgedacht werden. Denn künftig wird auch das Neubaugebiet, in dem einmal 15 000 Menschen leben und weitere 11 500 arbeiten und studieren, über die A-Linie, also über die Eschersheimer Landstraße angeschlossen.

Eine Verlegung unter die Erde hätte vielerlei Vorteile. Es würde Raum für Parkplätze entstehen, der Radverkehr könnte entlang der Eschersheimer Landstraße geführt werden, und es könnten Abbiegemöglichkeiten entstehen. „Zurzeit kann man kaum von der Eschersheimer Landstraße abbiegen. Der Weg zu den Geschäften ist beschwerlich.“ Als „abenteuerlich“ schätzt Hesse die Ansichten aus dem Stadtplanungsamt an, die die oberirdische U-Bahn-Linie positiv bewerteten, weil die Pendler die Geschäfte sehen könnten und dann auch mal zum Einkaufen aussteigen würden. Eine weitere Idee ist die einspurige Führung der Eschersheimer Landstraße, zumindest wenn die Hauptverkehrszeit vorbei ist. Auch darüber sollte nachgedacht werden.

Die Kritik der Einzelhändler richtet sich zudem an die städtische Bürokratie. Viel zu umständlich werde gearbeitet. Wolle ein Geschäft Waren vor seinem Laden anbieten, sei der Aufwand vielen einfach zu groß – und zu teuer. (sö)




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