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19.10.2006

Jugendliche laufen für ein friedliches Miteinander

Sport, so hat spätestens die Fußballweltmeisterschaft gezeigt, kann ganze Völker verbinden.

Aber er wirkt auch im Kleinen, in der Nachbarschaft. Und so ist es nur folgerichtig, dass die Jugendlichen aus dem Frankfurter Norden mit einem 2,7 Kilometer langen Lauf ihre Ablehnung gegen Gewalt und Rassismus demonstriert haben.

Es war bereits der zweite Lauf gegen Rassismus und Gewalt, zu dem die Evangelische Jugend Frankfurt und das Jugendhaus Frankfurter Berg aufgerufen hatten. 70 Läufer gingen diesmal am Weißen Stein an den Start. Die Strecke endete am Jugendhaus Frankfurter Berg. „Die Läufer kamen alle aus Jugendeinrichtungen in den nördlichen Stadtteilen, etwa vom Bügel oder St. Thomas“, sagte Dietmar Treber vom evangelischen Stadtjugendpfarramt.

Dass die Resonanz für den Lauf von Jahr zu Jahr steigt, wundert ihn nicht. Rassismus und Gewalt seien in den Jugendhäusern und Kirchengemeinden ein stets präsentes Thema. Insbesondere die Jugendlichen beschäftigten sich damit, weil ihnen diese Phänomene selbst häufig begegneten. „Es geht hier in Frankfurt nicht so sehr um das Phänomen der Neonazis, sondern vor allem um das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen“, sagt Treber. Das sei für die Jugendlichen Alltag, bringe aber auch Probleme mit sich, so manche Begegnung ende auch mal in einer Schlägerei.

So wie mit dem Lauf versuchen die Jugendzentren die Grenzen zwischen den Kulturen nicht nur durch Reden zu überwinden. „Solange alle miteinander Sport oder Musik machen, gibt es Verbindungen, es können Gespräche entstehen, die Jugendlichen lernen, sich für ein Miteinander zu engagieren“, so Treber. Und haben, wie beim Lauf gegen Rassismus und Gewalt, auch noch eine Menge Spaß dabei. (ing)




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