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15.12.2006

Tunnel kostet 300 Millionen Euro

Die Untertunnelung der Eschersheimer Landstraße würde nach ersten Schätzungen rund 300 Millionen Euro verursachen.

Zu diesem Ergebnis kommt der Magistrat. Die FDP, der Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch) und der Gewerbeverein Eschersheim treten für eine Verlegung der U-Bahn-Trasse auf der Eschersheimer Landstraße in die Tiefe ein (wir berichteten). Jetzt hat die Stadt erstmals eine Kostenrechnung veröffentlicht, die allerdings nur „nach groben Schätzungen auf der Grundlage von Erfahrungswerten“ aufgestellt wurde. Demnach würde ein Tunnel für die Linien U 1, U 2 und U 3 zwischen Dornbusch und Weißer Stein Kosten in Höhe von rund 300 Millionen Euro verursachen.

Wie lang die Bauzeit dauern würde, könne nicht gesagt werden. Denn dafür „sind bisher keine planerischen Untersuchungen durchgeführt worden, so dass seriöse Angaben zu einer möglichen Bauzeit derzeit nicht machbar sind“, heißt es in einem Bericht des Magistrats.

Zur Bauweise eines Tunnels erläutert die Verwaltung, dass es für die Erstellung verschiedene Bauverfahren gäbe. In der offenen Bauweise werde die Oberfläche der Tunneltrasse für den Bau der Stadtbahn erforderlich sein, während im Untertagebau zwei Methoden – bergmännische Bauweise und maschinelle Bauweise mittels Tunnelbohrmaschine – zur Anwendung kommen könnten. Eine Entscheidung über die Vortriebsmethode unter Tage sei von vielen Faktoren abhängig. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könne dies daher nicht entschieden werden.

Zur Anbindung des Neubaugebietes Riedberg an die A-Strecke (Eschersheimer Landstraße) würden derzeit Varianten entwickelt, die auf ihre betriebliche Machbarkeit geprüft und einer Nutzen-Kosten-Untersuchung unterzogen werden. „Entsprechende Ergebnisse werden Anfang 2007 vorliegen.“ Bei diesen Untersuchungen werde allerdings weiterhin von einer oberirdischen Trassenführung in der Eschersheimer Landstraße ab Dornbusch ausgegangen.

Das größte Problem einer Untertunnelung dürfte allerdings die Finanzierung sein. Denn die Stadt geht davon aus, dass von einer finanziellen Förderung nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und Finanzausgleichsgesetz (GVFG/FAG) bei einem Tunnel im Zuge der Eschersheimer Landstraße nicht ausgegangen werden könne, „da den genannten Baukosten kein entsprechender Nutzen in erforderlicher Höhe gegenübersteht“.

Die Befürworter der Tunnellösung argumentieren damit, dass „die oberirdische Führung der U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße für den Stadtteil Eschersheim eine Katastrophe ist“. Die Liberalen verweisen darauf, dass es immer wieder zu schweren Unfällen komme, weil Fußgänger nicht auf grünes Licht warten oder weil Autofahrer versuchten, über die Gleise abzubiegen. Seit Eröffnung der Strecke vor 33 Jahren habe es fast 30 Todesfälle gegeben. Ein gewichtiges Argument bringt die FDP mit dem Riedberg ins Rennen. Die unterirdische Führung der Linie würde die Kapazität der Strecke so erweitern, „dass die Anbindung des Riedbergs problemlos möglich wäre“. (sö)




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