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30.11.2020
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Der Kinderkulturtreff Eschersheim (Kiku)...
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Kein Pardon für Parkplatz-Sünder
Verärgerte Anwohner im Mellsig: Nur 100...
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09.02.2007

Fußballer müssen sich gedulden

Rosegger-Platz wird später fertig

Normalerweise wird die Fußballsaison auf dem Rosegger-Sportplatz Mitte März eingeläutet. Doch daraus wird in diesem Jahr nichts. Denn bis zu diesem Zeitpunkt wird die Sanierung der Umkleiden nicht beendet sein (wir berichteten). Das stellte das Hochbauamt bei einem Ortstermin gestern fest. „Wenn alles nach Plan läuft, sind wir Ende März fertig. Aber garantieren kann ich ihnen das nicht“, sagte Harald Heußer vom Hochbauamt.

In der kommenden Woche wollen die betroffenen Vereine, „Concordia Eschersheim“ und „BSC Schwarz-Weiß 19“, deshalb Gespräche mit dem Sportamt führen. „Die Container, die derzeit als Umkleiden dienen, sind zu klein. Der Boiler reicht nicht aus, um alle Spieler mit warmem Wasser zu versorgen“, erzählte Erich Sebald (Concordia). Die meisten Jugendlichen duschten inzwischen zuhause, ihre Taschen stellten sie für die Dauer des Spiels ins Auto. „Wir wollen, dass das Sportamt uns einen Ausweichplatz zur Verfügung stellt. So ist der Spielbetrieb nicht aufrechtzuerhalten.“ Insgesamt 28 Mannschaften trainieren an der Eschersheimer Landstraße. „Da gehen hier in der Woche 400 Leute über den Platz. Wo sollen die alle hin?“, fragt Sebald. Er wisse nicht mehr, was er den Eltern seiner Schützlinge noch erzählen solle.

Dass sich das Bauvorhaben verzögert hat, liegt nach Aussage von Hochbau- und Sportamt an der anziehenden Konjunktur und dem Vergabeverfahren. „Wir hatten schlicht keine Handwerker oder nur solche, die eine Preissteigerung von 300 Prozent wollten. Das geht natürlich nicht“, erklärte Jürgen Busek, im Sportamt für die Plätze zuständig. Container habe es auf dem Markt gar keine gegeben. „Wir haben die Hände nicht in den Schoß gelegt. Aber eine solche Situation gab es seit zehn Jahren nicht“, betonte Heußer. Zudem müssten immer die Beschlüsse der Kämmerei abgewartet werden. „All das wird mit Steuergeldern bezahlt. Damit müssen wir verantwortlich umgehen.“ Die Vereine seien doch in einer privilegierten Situation, weil die Stadt ihnen die Sanierung bezahle.

Der Vorwurf der Sportler, dass sich seit dem Beginn der Arbeiten im November nichts getan hätte, sei nicht richtig. So sei das Gebäude entkernt, die Elektrik installiert und die Heizung fertig. Auch die Rohinstallation der Sanitäranlagen sei bereits erledigt. Im Inneren müssten allein die Fliesen noch verlegt werden, die letzten Arbeiten an der Heizung getätigt und der Boden wieder aufbereitet, bevor die Maler kommen könnten. „Probleme kann es nur noch mit den Fließen geben. Da wird die Firma erst in der kommenden Woche bestimmt“, so Heußer.

Leider sei im Voraus nicht einzuschätzen, wie die beauftragten Handwerker arbeiteten. Manche seien zuverlässig, andere nicht. Zudem sei die Konkurrenz nicht mehr so groß, weil viele Betriebe in den vergangenen Jahren aufgeben mussten. „Auch wenn wir einen Auftrag haben, können wir uns nicht darauf verlassen, dass sich die Firmen daran halten“, betonte Heußer. Sein Amt gäbe sich schon alle Mühe die Verantwortlichen zu treiben. Spätestens zum Ende der Osterferien, Mitte April, sollen die Umkleiden aber fertig sein. Und auch der neue Kunstrasenplatz werde noch 2007 kommen. „Vorausgesetzt, der Haushalt wird schnell genehmigt“, sagte Busek. Wenn alles noch bis Herbst dauere, werde es doch 2008. „Die Witterungsverhältnisse lassen solche Arbeiten im Winter nicht zu.“ (kan)




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