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20.02.2007

Altes Depot: Zukunft ist unklar

Seit mehreren Jahrzehnten liegt das Straßenbahn-Depot der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), das an das Gelände der Ziehenschule angrenzt, brach.
Von Kathrin Jansen

Einst als Pferdebahndepot genutzt, wurden dort in den vergangenen Jahren nur alte Fahrscheinautomaten und andere ausrangierte Dinge gelagert.

Die Ziehenschule würde das historische Gebäude gerne wieder mit Leben füllen. „Das Gymnasium hat eine sehr aktive Theater AG, für die sich das Gebäude als Probenraum und Aufführungsstätte anböte“, sagt Friedrich Hesse (CDU), Ortsvorsteher im Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim). Derzeit wird im Sommer unter freiem Himmel gespielt, im Winter blockiert die AG die Aula der Schule. „Das führt schon gelegentlich zu Problemen, wenn die Aula auch für andere Veranstaltungen gebraucht wird“, meint der Ortsvorsteher, der selbst an dem Gymnasium unterrichtet.

Seit Jahren führt das Stadtschulamt deshalb Verhandlungen mit der Verkehrsgesellschaft. Die Stadt würde das Gebäude gerne für die Schule kaufen. Doch geschehen ist bisher nichts. Stattdessen kursieren immer neue Gerüchte. „Das letzte, was ich zu Ohren bekommen habe, ist, dass die VGF an eine Catering-Firma vermieten wollte. Die Verhandlungen mit dem Stadtschulamt scheinen zum Stillstand gekommen zu sein.“ Das will der Ortsvorsteher nun genauer wissen. Für die kommende Sitzung des Gremiums hat die CDU-Fraktion deshalb eine Anfrage an den Magistrat formuliert. Das Stadtteilparlament will darüber informiert werden, warum die Verhandlungen abgebrochen wurden. Des Weiteren will es wissen, ob der Magistrat den Leerstand vertretbar findet und ob es im Fall eines weiteren Verfalls und einem womöglich nötigen Abriss des Depots zu Problemen mit dem Denkmalschutz kommen könnte.

Michael Damian, Referent von Bürgermeisterin Jutta Ebeling (Grüne), kann eines der Gerüchte bestätigen. „Wir haben bereits mehrfach Verbindungen mit der VGF aufgenommen. Es wurden sogar schon Verträge aufgesetzt, aber zum Abschluss kam es bisher nicht.“ Derzeit lägen die Gespräche tatsächlich auf Eis. Ein Jahr hätten sie verhandelt, doch die VGF habe sich mit den Angeboten der Stadt nicht zufrieden gegeben. „Es war ihnen nicht genug.“

Dabei müsse an dem Gebäude einiges gemacht werden. Um eine Kontaminierung auszuschließen, seien Gutachten von Boden und Gemäuer nötig. Die Fassade zur Schule hin sei sanierungsbedürftig. Andere Teile des Depots müssten abgerissen werden. Außerdem bedürfe es natürlich einer neuen Inneneinrichtung mit großer Bühne. „Da gibt es unendlich viel zu tun. Die nötigen Investitionen würden die Grenze von einer Millionen Euro sicher übersteigen“, sagt Damian. Dieses Geld stehe derzeit nicht zur Verfügung. Dennoch hätte das Stadtschulamt gerne seine Hand auf das ehemalige Pferdebahndepot. „Es wäre schade, wenn dieses Gebäude in unmittelbarer Nähe der Schule anders genutzt würde.“

Auch die VGF bestätigt, dass es Gespräche mit der Stadt gegeben hat. „Allerdings sind die Verhandlungen derzeit zum Stillstand gekommen“, sagt VGF-Pressesprecher Peter Ruhr auf Anfrage der FNP. Gründe dafür möchte er nicht benennen. Derzeit werde das Depot als Lagerraum genutzt. „Ich gehe aber davon aus, dass es einer anderen Nutzung zugeführt werden soll.“ Welche da in Betracht käme, könne er im Moment aber nicht sagen.

Vielleicht bringt ja nun die Anfrage der CDU in der Sitzung des Stadtteilparlaments Licht ins Dunkel.

Beginn ist am Donnerstag, 22. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde St. Josef, Rhaban-Fröhlich-Straße 18. Treffpunkt ist der große Saal im 2. Stock.




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