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22.02.2007

Hauptschule wird geschlossen

Trotz guter Abschlussquoten sind in Ginnheim die Anmeldezahlen zu gering

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch), Nils Kößler, sieht Grund zur Hoffnung für den Hauptschulzweig an der Diesterwegschule. „Im Ortsbeirat zeichnet sich eine breite Mehrheit für den Erhalt ab“, sagt Kößler. Wie berichtet, plant der Magistrat, den Hauptschulzweig an der Diesterwegschule zu schließen, da die Schülerzahl zuletzt immer weiter abgenommen hat. Dem gegenüber beruft sich die Diesterwegschule auf die bislang hervorragenden Ergebnisse ihrer Arbeit: Überdurchschnittlich viele Absolventen des Hauptschulzweiges werden in Ausbildungsgänge vermittelt. Die CDU sieht daher eine nachhaltige Perspektive für diesen Zweig an der Ginnheimer Schule: „Die anstehenden Baumaßnahmen erlauben es, ein neues Konzept für diesen Frankfurter Schulstandort zu entwickeln.“

Den Grundschulen wird nach Kößlers Ansicht zukünftig ein höheres Gewicht als bisher bei der Ganztagsbetreuung zukommen. Dies erzeuge einen erweiterten Raumbedarf, dem durch den geplanten Neubau an Stelle der bisherigen Turnhalle Rechnung getragen werden soll. „Gleichzeitig kann dadurch auch der Hauptschulzweig der Diesterwegschule auf eine gesunde Größe wachsen“, so der Christdemokrat. Ziel müsse es sein, diesen erfolgreichen Zweig wieder in die Zweizügigkeit zu führen. „Die Diesterwegschule wird mittelfristig über die dazu erforderlichen Raumkapazitäten verfügen“, glaubt Kößler. Dadurch unterscheide sie sich von benachbarten Schulstandorten. Für eine Übergangszeit solle daher der Hauptschulzweig noch einzügig erhalten bleiben.

Die CDU will den Magistrat auffordern, die Planungen für den Abriss der Turnhalle der Diesterwegschule und den Neubau eines Gebäudes mit Sport- und Klassenräumen zügig voranzutreiben. Auch Grüne, SPD und FDP forden das Fortführen des Hauptschulzweiges.

Michael Damian, Referent der Bürgermeisterin Jutta Ebeling (Grüne), verwies dagegen darauf, dass der geplante Abriss und Neubau der Turnhalle rein dem Sportbetrieb diene. Zudem sei die Diesterwegschule nur eine von insgesamt 25 Schulen, die in dem Programm, das über fünf Jahre angelegt ist, aufgenommen worden sei. Von zusätzlichen Klassen „ist mir nichts bekannt“, sagt Damian. Er sehe auch keine Chance mehr für den Erhalt des Hauptschulzweiges. „Die Schule arbeitet seht gut, es tut uns schon ein bisschen weh, sie zu schließen.“ Aber es bleibe keine andere Möglichkeit. „Ansonsten haben wir die kommenden Jahre zwei Wackelkandidaten.“ Die Ludwig-Richter-Schule in Eschersheim, an der die Ginnheimer Hauptschüler künftig unterrichtet werden sollen, können ebenfalls nur überleben, wenn sich etwas mehr Schüler anmelden. An der Diesterwegschule seien die Anmeldezahlen seit dem Jahr 2000 gar fast immer, außer 2004, unter zehn gewesen. Das Staatliche Schulamt stelle auch die Anforderung, künftig einzügige Schulen zu schließen.

„Die Kinder und Jugendlichen sollen an der Diesterwegschule bleiben“, sagt Damian. Der Hauptschulzweig solle auslaufen. „Die Einzelheiten müssen aber das Staatliche Schulamt und die Schulleitung absprechen.“

Die Ausweitung der Grundschule unterstützt im Übrigen das Frankfurter Schuldezernat. Die Schule selbst sei auf die Stadt zugekommen, wie Nachmittagsunterricht verwirklicht werden könne. „Wir haben klar gesagt, dass es nur geht, wenn der Hauptschulzweig geschlossen wird. Wir haben dort keinen Platz mehr.“

Anders sehe es an der Ludwig-Richter-Schule aus. Dort gebe es durchaus noch Möglichkeiten. Dort sei auch eine Lernwerkstatt geplant, in der praxisnaher Unterricht verwirklicht werden solle. „Das Konzept ist überzeugend“, sagt Damian und hofft, dass dies auch die Kritiker der Schließung in Ginnheim überzeugt. Dass dort eine sehr gute Arbeit geleistet werde, das stehe nicht in Frage. Nur langfristig „ist der Hauptschulzweig aufgrund der Anmeldezahlen einfach nicht überlebensfähig“. (sö)

Der Ortsbeirat 9 diskutiert das Thema Diesterwegschule heute Abend um 19.30 Uhr in seiner Sitzung im Gemeindehaus von St. Josef, Rhaban-Fröhlich-Straße 18.




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