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30.05.2007

Leerstand kostet 250 000 Euro im Jahr

Das große Banner im Erdgeschoss des Hauses Eschersheimer Landstraße 526 ist selbst von der U-Bahn aus nicht zu übersehen.

Seit 2005 steht das Haus am Weißen Stein leer. Seitdem sucht die Stadt per Aushang einen Mieter für das ehemalige Sozialrathaus Eschersheim. Auch wenn die Einrichtung bereits vor zwei Jahren mit dem Sozialrathaus Dornbusch fusionierte, läuft der Mietvertrag für die Räume noch bis zum Jahr 2012. „Das kostet die Stadt im Jahr etwa 250 000 Euro Miete“, sagt Alfred Gangel, Leiter des Liegenschaftsamtes auf Anfrage der FNP.

Er habe bereits Gespräche mit unterschiedlichen Interessenten geführt. Die meisten wollten aber nur eine Teilfläche der 1800 Quadratmeter mieten. Auch der Versuch, ein anderes Amt an der Eschersheimer Landstraße anzusiedeln, sei bisher gescheitert. „Die Lage ist einfach nicht optimal. Die meisten haben sich gewehrt, weil ihnen die Liegenschaft zu weit draußen liegt.“ In der Innenstadt hingegen wäre das Objekt sicher schon längst vermietet, vermutet Gangel.

Lediglich die Volkshochschule zeigte bisher Interesse an dem Domizil. Doch um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, wäre ein aufwendiger Umbau nötig gewesen. „Nach Ablauf des Mietvertrages hätte wir dann wieder alles in den Urzustand zurückversetzen müssen“,sagt Gangel. Die Kosten für eine solche Maßnahme hätten sich auf rund eine Millionen Euro belaufen, schätzt der Amtsleiter. „Das rechnet sich nicht. Da könnten wir das Gebäude dann auch gleich leer stehen lassen.“

Das hat Alfred Gangel auf Dauer allerdings nicht vor. Derzeit befindet er sich in Verhandlungen mit einem Elektrounternehmen. „Bisher sieht das alles sehr viel versprechend aus.“ Doch sollte es ihm bis Ende des Jahres nicht gelingen, den gesamten Komplex komplett zu vermieten, will er auch Verträge über Teilflächen abschließen. „Derzeit sehe ich aber noch keinen Sinn darin, zehn einzelne Mietverträge zu machen.“ Das mache die Sache nur unnötig kompliziert.

Da die Situation auf dem Immobilienmarkt aber derzeit sehr angespannt sei, müsste die Stadt ab einem gewissen Punkt auch Kompromisse machen. „Schließlich stehen in der ganzen Stadt etwa zwei Millionen Quadratmeter an Bürofläche leer.“

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) fordert eine sofortige Behebung des Leerstandes. Dieser beeinträchtige nicht nur die Attraktivität der Landstraße, sondern ließe auch auf eine Verschwendung von städtischen Geldern schließen, heißt es im Antrag von Stephan Hartung, der bei der nächsten Ortsbeiratssitzung am Donnerstag, 31. Mai, im großen Saal der St. Josef Gemeinde, Rhaban-Fröhlich-Straße 18, diskutiert wird. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 19.30 Uhr. Dann will der CDU-Politiker außerdem wissen, ob die aufwendige Sanierung, der das Haus vor einigen Jahren unterzogen worden sei, zu Lasten der Stadt ging. Damals sei die Fassade des Hauses erneuert worden. Dies wurde laut Alfred Gangel aber nicht aus städtischen Töpfen bezahlt. „Das war eine Sanierung, die der Vermieter getragen hat.“ (kan)




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