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14.06.2007

Überfall auf Postfiliale

Gestern hatten die Kunden Verständnis, wenn es in der Postfiliale in der Hügelstraße mal nicht so schnell lief.

Die Geschäftsstelle war am frühen Morgen, gegen 3.30 Uhr, überfallen worden. Zwei Männer, zwischen 20 und 30 Jahre alt, hatten einem Briefzusteller aufgelauert, der gerade seinen Dienst beginnen wollte. Weil ihnen der 56-Jährige nicht den Tresor öffnen konnte, fesselten sie ihn, nahmen seinen Schlüsselbund und den Ausweis und flüchteten.

Nach diesem Schreck verkniffen sich die Kunden gestern ihre Klagen über lange Warteschlangen im Postamt. Denn die sind seit etwa zehn Monaten fast ein Dauerzustand an der Hügelstraße. Seitdem ist die Postfiliale am Weißen Stein geschlossen. Mitte März folgte die Poststelle am Dornbusch. Seitdem kommt es in der Post Hügelstraße vermehrt zu langen Wartezeiten. Viele Kunden, darunter vor allem jene, die das Postbankangebot in Anspruch nehmen, müssen weite Wege in Kauf nehmen.

Die neu entstandenen Postagenturen in der Eschersheimer Landstraße 275 und 470–474 bieten keine Bankdienstleistungen an. Also kommen mehr Leute in die Hügelstraße. „Es lässt sich in der Tat ein Kundenanstieg erkennen. Vor allem Postbankgeschäfte sind gefragt“, bestätigt Stefan Hess, Sprecher der Post AG. Dass das Probleme mit sich bringt, sei im durchaus bewusst. In erste Linie sei da der Parkplatzmangel an der Hügelstraße. Doch Hess gibt klar zu verstehen, dass es bei den acht Post-Parkplätzen bleiben wird. „Wir können die Kapazität ja nicht beliebig erweitern.“

Für die Klagen wegen der Postagenturen hat Hess weniger Verständnis. Grundsätzlich habe die Post gute Erfahrungen im Zusammenhang mit den Agenturen, so genannten Partnern im Handel, gemacht. 7000 gibt es davon inzwischen bundesweit, 20 sind es in Frankfurt. „Täglich gehen bei uns Anfragen von Einzelhändlern ein. Die Nachfrage ist sogar so hoch, dass wir nicht mit allen Interessenten eine Kooperation eingehen können“, sagt Hess.

Auch Birgit Berheide ist vom Konzept Postagentur überzeugt. Sie hat zu ihrer ersten Agentur in Ober-Eschbach inzwischen eine zweite Partnerfiliale in der Eschersheimer Landstraße 275 eröffnet. „Wir werden, obwohl wir keine Bankleistungen anbieten, gut besucht. Noch ist alles neu für die Leute“, sagt die 42-Jährige. Ob sie sich an die Agenturen gewöhnen werden, bleibe noch abzuwarten: „Das kann ich nach gut einem Monat noch nicht beurteilen.“ Am Ober-Eschbacher Standort habe sie aber bisher gute Erfahrungen gesammelt.

Laut Stefan Hess wird die Post auch weiterhin auf die Schließung von Filialen und die Zusammenarbeit mit Postagenturen setzen. Doch im konkreten Fall, in der Postfiliale müsse man wohl über eine Aufstockung des Personals nachdenken: „Da werden wir wohl auf die hohe Nachfrage reagieren, um unseren Kunden weiterhin eine umfassende Beratung zu ermöglichen“, kündigte er an.

Eine gute Nachricht für die Postkunden aus Eschersheim, Ginnheim und dem Dornbusch. Die Nachbarn in der Hügelstraße werden hingegen weiter damit leben müssen, dass in der näheren Umgebung alles zugeparkt wird. Wenn der Betrieb durch eine höhere Mitarbeiterzahl schneller vonstatten geht, werden sich die Haltezeiten zumindest ein wenig verkürzen. (fnt)




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