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19.09.2007

Die Angst der Eltern vor dem Schulweg

Raser, die rote Ampeln ignorieren, zugeparkte Zebrastreifen und zu enge Gehwege – die Eltern der Fried-Lübbecke-Schüler sind sich einig:

Der Schulweg ihrer Kinder ist alles andere als sicher. „Deswegen werden morgens sehr viele Schüler mit dem Auto gebracht“, sagt Kornelia Lechner, Leiterin der Grundschule Im Uhrig.

Im Rahmen einer Bewegungs-Woche hat sich jedoch gezeigt, dass es prinzipiell auch anders geht. Fast alle Eltern haben ihre Kinder zu Fuß zur Schule geschickt. Doch dabei sind einige massive Schwächen bei der Schulwegsicherheit sichtbar geworden. „Es fehlt an einer Beschilderung, die auf die Schule hinweist“, sagt Sabine Bürkle, Vorsitzende des Fördervereins. Besonders gravierend sei jedoch, dass sich die Autofahrer auf der Bonameser Straße weder an das Tempo 30 halten noch die Fußgängerampel beachten. „Vor Kurzem wäre ich mit meiner vierjährigen Tochter fast überfahren worden, weil ein Raser das rote Signal einfach missachtet hat.“ Viele Fahrer nutzen die Bonameser Straße täglich als Abkürzung in den benachbarten Stadtteil oder zur Autobahn. „Deswegen müsste hier viel öfter die Geschwindigkeit kontrolliert werden.“ Auch ein gelbes Warnlicht an der Kurve vor der Ampel könnte die Autofahrer vielleicht dazu bringen, sich an das Verkehrszeichen zu halten, so die Fördervereins-Vorsitzende. „Die jetzige Situation stellt für die Schul- und Kindergartenkinder eine große Gefahr dar.“ Um ihre Kinder zu schützen, bringen viele Eltern ihren Nachwuchs mit dem Auto zu Schule. Doch damit verursachen sie jeden Morgen ein Verkehrschaos in der Straße Im Uhlig. „Und das macht den Weg für die Kinder, die zu Fuß kommen, noch gefährlicher“, sagt die Schulleiterin.

Dass sich etwas ändern muss, darin sind sich alle Eltern einig. Mehr als 50 Unterschriften hat Sabine Bürkle schon gesammelt und mit einem Brief ans Stadtschulamt geschickt. „Die Verkehrssituation muss möglichst schnell entschärft werden“, fordert die besorgte Mutter.

Bei der Behörde ist man für den Hinweis dankbar. „Wir werden so schnell wie möglich einen Ortstermin machen und die Situation untersuchen“, verspricht Axel Täger, der beim Stadtschulamt für die Schulwegsicherheit zuständig ist. Wenn möglich, wolle er sich noch vor den Herbstferien mit Vertretern der Schule und anderen Ämtern – wie dem Ordnungsamt oder dem Straßenbauamt – vor Ort treffen.

Dass die meisten Eltern bereit wären, beim Schulweg ihrer Kleinen aufs Auto zu verzichten, zeigte sich beim gestrigen Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“: „Mehr als 90 Prozent der Kinder haben daran teilgenommen“, freut sich Sportkoordinatorin Sabine Schnapka. Eine ganze Woche lang sollen die Eltern ihren Wagen stehen lassen. „Die positiven Auswirkungen, wenn die Kinder sich am Morgen schon bewegen, zeigen sich jetzt schon: Sie sind konzentrierter, weil sie sich an der frischen Luft bewegt haben, und sind weniger aufgeregt, weil sie auf dem Schulweg mit ihren Freunden schon alles Wichtige beredet haben. So können sie dem Unterricht aufmerksam folgen.“ (bkl)




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