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15.10.2007

Ausbaugegner attackieren Bahn

Die Bürgerinitiative „2 statt 4“ gegen den geplanten Ausbau der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel attackiert erneut die Deutsche Bahn AG.

In einer Presseerklärung wirft BI-Sprecher und Ortsbeirat Klaus Funk der Bahn eine „bewusst irreführende Informationspolitik“ vor.

Die Mitglieder der BI sind der Meinung, dass durch den Ausbau der zweigleisigen Strecke auf vier Gleise nicht nur die umliegenden Wohngebiete – trotz vorgesehener Lärmschutzwände – einer „unerträglichen Lärmbelastung durch vermehrt durchfahrende Güterzüge“ ausgesetzt werden, sondern auch ein „wertvoller Bestandteil des Frankfurter Grüngürtels“.

Schon gegen den ersten Planfeststellungsbeschluss vom Mai 2004 laufen mehr als ein Dutzend Klageverfahren. Die Deutsche Bahn habe einräumen müssen, dass die Einwendungen gegen die vorgelegten Lärmprognosen sachlich richtig seien und die Bahn nur unzureichende Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen hatte. Daraufhin legte das Unternehmen Planänderungsunterlagen im Herbst 2006 offen. „Auch gegen diese haben mehrere hundert Bürger Einwendungen erhoben“, so Funk.

Darin werde zwar ausgeführt, dass bis zu sechs Meter hohe Lärmschutzwände errichtet werden sollen. Aber erst aus einem Detailplan der Bahn ginge jedoch hervor, dass die Wände bis zu 7,50 Meter über Geländeoberkante erreichen könnten. Dabei sei noch nicht einmal berücksichtigt, dass ein erheblicher teil der Strecke auf einem Damm verlaufe, der sich ohnehin schon auf mehrere hundert Meter über dem Wiesenniveau erhebe. „Die Oberkante der Wände würde damit bis zu 14 Meter über Wiesenniveau erreichen, immerhin die Höhe eines mehrstöckigen Wohnhauses“, kritisiert Funk. Da müsse sich das Unternehmen die Frage stellen lassen, ob sie möglicherweise bewusst eine irreführende Informationspolitik betreibe.

Die vorgelegten Pläne würden auch nicht den „massiven Geländeverbrauch“ erkennen, der mit dem Ausbau einherginge, weil darin nicht die erforderlichen Rettungswege dargestellt seien. Auch hier laute die Frage: bewusst oder ungewollt. Tatsache sei, dass das gesamte Bauwerk mit Rettungswegen eine Breite von 60 Meter – gegenüber bisher 28 Meter – erreichen würde. „Das Niddatal mit einer der letzten ausgedehnten Wiesenlandschaften im Frankfurter Stadtgebiet würde in großen teilen auf immer zerstört“, so Funk.

Die Bürgerinitiative erneuert ihre Anschuldigungen an die Deutsche Bahn: Wozu ein Ausbau auf vier Gleise, wenn nicht mehr S-Bahnen fahren sollen als bisher? Warum gib das Unternehmen nicht endlich das Versteckspiel auf und räumt ein, dass nachts die Durchfahrt von 42 Güterzügen prognostiziert ist? Wozu ein Ausbau auf einer Strecke mitten durch dicht besiedelten Wohngebiete, wenn Alternativstrecken möglich wären? Und wie kommt die Bahn bei geschätzten Kosten von 240 Millionen Euro für den Ausbau bis Bad Vilbel auf einen Nutzen-Kosten-Faktor von 1,33, wenn sich dieser Nutzen erst bei einem Ausbau bis Friedberg ergibt, diese Kosten aber noch gar nicht berücksichtigt sind. Die Antworten auf die „wichtigsten Fragen bleibt die Deutsche Bahn bis heute schuldig“. (fnp)

Weitere Informationen zum Ausbau und zur Bürgerinitiative gibt es im Internet unter http://www.2statt4.de.




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