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29.10.2007

Sparprogramm abgeblasen

In den Frankfurter Linienbussen wurden in den vergangenen Jahren zum Teil erhebliche Fahrgastzuwächse verzeichnet. Dennoch sind einzelne Fahrten oder ganze Linien nur schwach ausgelastet.
Von Günter Murr

Das Stadtparlament hatte den Magistrat deshalb vor einigen Jahren beauftragt, nach Einsparmöglichkeiten zu suchen.

Unter anderem sollte geprüft werden, bestimmte Stadtviertel aus Kostengründen nicht mit Linienbussen, sondern mit Anruf-Sammeltaxis zu erschließen. Diese verkehren zwar nach einem bestimmten Fahrplan, aber nur nach Anmeldung. Das heißt: Wenn niemand fahren will, fallen auch keine Kosten an. Im ländlichen Raum ist dieses System oft die einzige Möglichkeit, flächendeckend einen öffentlichen Nahverkehr anzubieten.

Doch für eine Großstadt wie Frankfurt scheinen die so genannten flexiblen Bedienungsformen nicht geeignet zu sein. Das jedenfalls haben Gutachten ergeben, die die städtische Nahverkehrsgesellschaft Traffiq in Auftrag gegeben hatten. Demnach lohnen sich Sammeltaxis nur, wenn einzelne Fahrten gar nicht nachgefragt und dadurch Betriebskosten eingespart werden. Ein derart geringes Fahrgastaufkommen sei allerdings in Frankfurt kaum anzutreffen. Hinzu kämen hohe Kosten für die Einführung des neuen Systems und die Information der Fahrgäste.

Sammeltaxis waren unter anderem für die Erschließung der Geschäftsstelle des Sozialverbands VdK an der Ostendstraße geprüft worden. Für diesen Fall hat ein Gutachten aber ergeben, dass ein Kleinbus, der auf Anforderung und ohne feste Routen verkehrt, das flexiblere und damit bessere Verkehrsmittel darstellt. Das Sozialdezernat leistet eine Anschubfinanzierung und beteiligt sich an den Marketingkosten.

Erschließungslücken am Sachsenhäuser Berg und in Eschersheim werden ebenfalls nicht durch Sammeltaxis geschlossen. Dort hat Traffiq vollständige Buslinien eingerichtet. Die Linie 35 zum Lerchesberg wird nicht auf flexible Bedienungsformen umgestellt, sondern sogar ausgeweitet. Der Bus fährt jetzt auch abends, Ende 2008 wird der Betrieb auf die Sonntage ausgedehnt. Lediglich für die Gebiete Sindlingen-Nord und Zeilsheim-Taunusblick ist die Untersuchung noch nicht abgeschlossen.

Auch andere Vorschläge zur Kosteneinsparung bei Bus und Bahn sollen nicht umgesetzt werden. Bei der Linie 46 werden keine Fahrten gestrichen. Sie wird stattdessen als „Museumsuferlinie“ vermarktet. Die Tramlinie 12 fährt auch künftig ganztägig bis Fechenheim. Zur Diskussion stand, sie abends und sonntags an der Eissporthalle enden zu lassen. Geprüft wird lediglich noch, einzelne Abschnitte der Buslinien 54 (Griesheim – Sindlingen) und 58 (Sossenheim – Eschborn) zeitweise einzustellen. Weitere Einsparmöglichkeiten sieht der Magistrat derzeit nicht.




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