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03.11.2007

Eschersheimer: Privater soll Tunnel bauen

Mit Hilfe eines privaten Partners will die FDP doch noch einen U-Bahn-Tunnel in der Eschersheimer Landstraße zwischen Dornbusch und Heddernheim ermöglichen.

Die Römer-Fraktion präsentierte gestern eine Studie des Berliner Beratungsunternehmens KCW, wonach der Bau einer mehr als drei Kilometer langen Röhre in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) für die Stadt um neun bis zehn Prozent günstiger wäre. Dennoch würde das Projekt immer noch nach groben Schätzungen 250 Millionen Euro kosten.

Nach den Vorstellungen der FDP soll die Stadt diese Summe allein aufbringen und über einen Kredit finanzieren, falls es – wie im Römer erwartet wird – keine Zuschüsse von Bund und Land gibt. In diesem Fall müsste die Stadt mindestens 16 Millionen Euro pro Jahr für Zins und Tilgung aufbringen, rechnete Klaus Funk vor, FDP-Vertreter im Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim). Damit wäre aber nach 30 Jahren erst die Hälfte der Schulden abgetragen. Hinzu kämen jährlich 3,8 Millionen Euro für die Instandhaltung des Tunnels.

Für Annette Rinn, die neue Chefin der Römer-Fraktion, ist die zusätzliche Belastung des städtischen Haushalts vertretbar: „Das muss es uns wert sein, man muss eben Prioritäten setzen.“ Sie sagte allerdings nicht, welche anderen Verkehrsprojekte im Gegenzug gestrichen werden sollen. Im übrigen bezweifle sie, dass es keine Zuschüsse für das Projekt geben werde.

Die FDP begründete ihren neuen Vorstoß mit den zahlreichen Unfällen auf dem oberirdischen Abschnitt der U-Bahn-Strecke. „Es gibt jedes Jahr mindestens einen Todesfall“, sagte Manfred Kircher, Mitglied der FDP-Ortsgemeinschaft. „Das ist ein Skandal, auch wenn die Leute die Gleise verbotswidrig überqueren.“ Die FDP schlägt vor, die Eschersheimer Landstraße nach dem Bau des Tunnels in eine Allee umzugestalten. Davon würden auch die Geschäfte im Dornbusch und in Eschersheim profitieren, betonte Funk. Schätzungsweise würde der Bau des Tunnels sieben Jahre dauern. (mu)




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