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10.12.2007

So weihnachtlich ist es im Nordwesten

Nicht verstecken mussten sich die Weihnachtsmärkte im Nordwesten Frankfurts – ob bei der Freiwilligen Feuerwehr Niederursel, beim Gewerbeverein Eschersheim oder in Nieder-Eschbach.

Nur die Insider wissen, dass es die leckeren Weihnachtsgänse in der Scheune vom Hof Kester gibt. Dort hatte der Nieder-Eschbacher Geflügelzuchtverein eine kleine Braterei aufgebaut. Wer nicht Bescheid wusste, lief nämlich Gefahr, nur den halben Weihnachtsmarkt zu sehen. „In der Mitte sind ein paar Stände ausgefallen, deswegen sieht es aus, als ob der Markt dort zu Ende wäre“, sagte Holger Dyhr, Vorsitzender des Vereinsrings. Im kommenden Jahr soll der Schwerpunkt des Weihnachtsmarktes mit dem Kinderkarussell der Grünen-Fraktion aus dem Ortsbeirat in der Mitte aufgebaut werden, statt am Eingang, sodass mehr Besucher den ganzen Markt sehen. Dabei war allerdings auch so schon Hochbetrieb: Fast ganz Alt-Nieder-Eschbach war weihnachtlich geschmückt, und die Menschen drängten sich zwischen den Vereinsständen. Seit der Vereinsring 1996 mit dem Weihnachtsmarkt begonnen habe, sei es stets bergauf gegangen, so Dyhr. „Es ist eine feste Gemeinschaft entstanden, die diesen schönen Markt gemeinsam auf die Beine stellt.“ Insgesamt waren es 29 Stände – ein knappes Drittel von lokalen Vereinen betrieben, der Rest privat. Eine ganz besondere Freude hatte Dyhr bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Freitagabend. „Von den Eschbäjer Zuckerreube konnte ich 1800 Euro Spenden an den Förderverein ,Hilfe für krebskranke Kinder in Frankfurt´ übergeben.“ Die hatte der Fastnachtsverein während der vergangenen Kerb gesammelt.

Wesentlich kleiner, aber nicht minder gemütlich war der Weihnachtsmarkt der Freiwilligen Feuerwehr Niederursel. Dafür gab es dort auch keine kalten Füße, denn die Feuerwehr hatte für die Stände des Marktes ihr Spritzenhaus geräumt, sodass die Besucher ihren Glühwein im Warmen genießen konnten. Draußen gab es für die Kinder eine Hüpfburg und sogar einen kleinen Berg echten Schnee. Den hatten die Feuerwehrleute am Vorabend bei der Eissporthalle besorgt. Wehrführer Torsten Greiff war mit dem Markt zufrieden: „Seit 1994 machen wir den Markt und jeder macht mit.“ Auch in Sachen Feuerwehr hat er keinen Grund zur Beschwerde: Mit 27 Aktiven in der Einsatzfeuerwehr und 18 Nachwuchskräften in der Jugendabteilung ist man personell gut ausgestattet.

Eine positive Bilanz zog auch Oliver Schaad, der den Weihnachtsmarkt des Gewerbevereins Eschersheim organisiert hatte. „Mittlerweile ist der Markt zu dem Zentrum geworden, das unserem Stadtteil bislang fehlte.“ Wie im vergangenen Jahr hatte das Autohaus Opitz seinen Parkplatz zur Verfügung gestellt, sodass der Markt zentral, direkt gegenüber der U-Bahn-Haltestelle Weißer Stein stattfinden konnte. Auch der Gewerbeverein gedeihe prächtig. Mit 13 Mitgliedern habe alles angefangen – mittlerweile seien 50 Geschäfte in dem Verband organisiert. „Es geht darum, den Menschen hier vor Ort etwas zu bieten und den Einkaufszentren etwas entgegenzusetzen.“ Für den Weihnachtsmarkt hätte er sich jedoch gewünscht, dass die Altenheime sich integrieren. „Leider kamen von dort noch keine Impulse. Wünschenswert wäre ein Fahrdienst für die älteren Bewohner zum Markt gewesen.“ (bkl)




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