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04.01.2008

Zwei Eschersheimer erfüllen sich einen Traum

Die Kneipenszene im Ortsbezirk 9 hat in den vergangenen Jahren stark gelitten. So schlossen erst das Village an der Eschersheimer Landstraße 418 zum Oktober, dann Ende des Jahres die Alte Dorfschmiede an der Hügelstraße.

Zumindest fürs Village hat sich ein Nachfolger – oder genauer zwei – gefunden: Alexander Kamp und Christian Kiesel. Unter dem Namen Schlemmers hat das Lokal ab sofort wieder geöffnet.

„Ich wollte nie wieder eine Gaststätte führen“, sagt Christian Kiesel, der rund sechseinhalb Jahre das Alt-Eschersheim führte. In den vergangenen fünf Jahren arbeitete der gelernte Koch dann in Kronberg. Nun ist Kiesel wieder auf den Geschmack gekommen. Schuld daran ist auch Alexander Kamp. Beide kennen sich schon seit vielen Jahren. Die Idee, eine Gaststätte zu übernehmen, ist Kamp schon seit langem im Kopf herumgegangen. „Aber da muss auch alles stimmen: Standort, Anbindung, Pacht.“ In der Eschersheimer Landstraße kommt noch dazu, dass die Lokalität nicht an eine Brauerei gebunden ist. Rund vier Wochen sei man dann mit dem Thema „schwanger gegangen“. Letztlich überzeugten die Eschersheimer die beiden, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen.

Dabei können die Gastwirte auf die Vereine in Eschersheim setzen. So zum Beispiel den Jugendchor Eschersheim, der ohnehin im Village seinen Stammtisch hatte. Kamp, selbst Mitglied und im Vorstand bei den Sängern, und Kiesel setzen dabei auf die deutsche Küche. Gerade für den normalen Geldbeutel gebe es in der näheren Umgebung kaum Möglichkeiten zum Ausgehen. Das wollen die beiden mit Schlemmers ändern. Schnitzelvariationen, Steaks und kleinere Leckereien stehen auf der Karte. „Ich beschränke mich lieber auf etwas weniger Auswahl. dafür kommt bei mit alles frisch auf den Tisch“, sagt der Koch. Auch bei den Getränken ist weniger mehr. So gibt es das Pils auch in 0,2 Litern. „Ein kleines Bier frisch gezapft schmeckt doch am Besten“, ist Kiesel überzeugt. Im Sommer können die Gäste dann auch das Weizenbier gezapft in 0,3-Liter-Gläsern bekommen. Dann ist auch die Gartenwirtschaft geöffnet.

Zurzeit müssen die Neu-Wirte noch mit einem Provisorium auskommen. Während der Gastraum bereits frisch renoviert zum Verweilen lockt, stehen in der Küche noch einige Arbeiten an. „Wir mussten hier komplett alles neu machen“, sagt Kamp. Kostenpunkt: 50 000 Euro. Erst im Februar könne dann der gesamte Betrieb aufgenommen werden. Bis dahin können aber zumindest Kleinigkeiten zum Essen gereicht werden. Zurzeit hat das Schlemmers daher auch erst von 17 Uhr an geöffnet. Im Februar geht es dann bereits um 10 Uhr mit dem Frühstück los. Der Mittagstisch und Kaffee und Kuchen folgen. „Später wollen wir dann auch täglich öffnen“, hat sich Kiesel zum Ziel gesetzt. Momentan bleibt es aber bei dem Ruhetag am Montag. Im Februar soll dann auch der Catering-Betrieb aufgenommen werden.

Raucher und Fußball-Fans dürfen sich ebenso freuen. Auf zwei großen Bildschirmen kann der Kampf um Meisterschaften und Trophäen verfolgt werden. Für die Raucher im Wintergarten gibt’s als Bonbon noch einen größeren Fernseher.

Das Schlemmers ist unter Telefon 17 50 97 30 zu erreichen. (sö)




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