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08.01.2008

Die U 2 ist die schlimmste Linie der Stadt

Von allen U-Bahn-Linien im Stadtgebiet ist die U 2 die problematischste. Vandalismus und Gewalttaten kämen auf der Strecke, die von Heddernheim über Bonames und Nieder-Eschbach nach Bad Homburg führt, häufiger als auf anderen vor, sagt Bernd Conrads, Sprecher der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF).
Von Günter Murr

„Deshalb ist dort unser Ordnungsdienst besonders intensiv im Einsatz.“ Doch aus Kostengründen könne nicht in jedem Zug ein uniformierter Mitarbeiter eingesetzt werden.

Vielleicht war es deshalb kein Zufall, dass die jungen Männer, die in der Nacht zum Sonntag in Heddernheim einen U-Bahn-Fahrer attackierten, mit der U 2 kamen. Sie hatten zuvor in einem anderen Zug fünf Türscheiben und eine Scheibe im Inneren der Bahn zertrümmert. Gestern stand der betroffene Wagen mit der Nummer 503 in einer Wagenhalle im Betriebswerk Heddernheim. Die zerstörten Scheiben wurden ersetzt – eine Routinearbeit für die Mitarbeiter. Rund 400 000 Euro Schaden entsteht der VGF Jahr für Jahr durch Vandalismus, ein großer Teil davon entfällt auf zerstörte Scheiben. Jede von ihnen schlägt mit 500 bis 600 Euro zu Buche. Heute geht Wagen Nummer 503 wieder auf die Strecke.

Von den Randalierern im Zug gibt es keine Aufnahmen, denn in den U-Bahnen sind bisher keine Videokameras installiert. Erst die Züge der neusten Generation, die von Mai an ausgeliefert werden, sind serienmäßig damit ausgestattet.

Auch bei der Attacke auf den U-Bahn-Fahrer wurde die Gruppe nicht gefilmt. An der Station Heddernheim gibt es keinerlei Videokameras. Überwacht wird allerdings das nördlich gelegene Betriebswerk. Von dort hat eine Kamera wohl auch die Täter aufgenommen. Laut Conrads sind sie wegen der großen Entfernung aber kaum zu erkennen, außerdem würden sie nicht bei der Tat gezeigt.

Wann an der Station Heddernheim elektronische Augen installiert werden, ist derzeit völlig offen. Zunächst einmal werden sämtliche unterirdische Bahnhöfe mit Kameras und Notrufsäulen ausgestattet. Nach den ursprünglichen Plänen der VGF sollten die Arbeiten bereits 2007 abgeschlossen sein, doch wegen fehlender Landesmittel verzögerte sich das Projekt. Erst gestern sicherte Verkehrsminister Alois Rhiel (CDU) einen Zuschuss in Höhe von 1,6 Millionen Euro zu. „Es ist unser Ziel, dass sich Pendler und die anderen Fahrgäste sicher fühlen“, sagte der Minister. Angeblich wurde der Bescheid schon seit längerem vorbereitet und hatte nichts mit den Vorfällen in Heddernheim zu tun.

Ohnehin wäre diese Station erst im dritten Bauabschnitt an der Reihe, bei dem ein Teil der 58 oberirdischen Stationen mit Kameras ausgestattet werden soll. Konkrete Pläne gibt es dafür laut Conrads derzeit noch nicht. Zur Fußball-WM 2006 waren in sieben Stationen in der City insgesamt 142 Kameras angebracht und in der Bleichstraße die modernste Sicherheitszentrale Deutschlands eingerichtet worden. Nach Ansicht der VGF hat sich die elektronische Überwachung bewährt: An der Konstablerwache zum Beispiel sei eindeutig ein abschreckender Effekt festzustellen, die Zahl der erwischten Dealer und Drogenkonsumenten sei deutlich gesunken. Allerdings wird vermutet, dass die Täter zum Teil in andere Stationen verdrängt wurden.




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