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31.01.2008

Wie Boris Rhein den Einzelhandel in den Stadtteilen stärken will

Der Gewerbeverein Eschersheim ist erst ein Jahr und drei Monate alt.

Doch die mittlerweile 35 Mitglieder starke Vertretung der Gewerbetreibenden kann bereits auf einige Erfolge verweisen: die Installierung eines Weihnachtsmarktes, Beratungen der Mitglieder und einen Internetauftritt (gewerbeverein-eschersheim.de) mit Branchenkompass. Das neueste Projekt ist zwar noch nicht ganz gesichert, aber am 1. Juni wollen die Einzelhändler von Eschersheim und Heddernheim gemeinsam eine Gewerbeschau organisieren. Das kündigte gestern der Eschersheimer Vorsitzende Martin Feickert beim Neujahrsempfang an.

Der Rechtsanwalt und gebürtige Eschersheimer nutzte die Gelegenheit, in Anwesenheit des neuen Wirtschaftsdezernenten Boris Rhein (CDU) einige Anregungen an die Stadt zu formulieren. Die von der Stadt in Auftrag gegebene Einzelhandelsstudie aus dem Jahr 2006 „beschreibt sehr gut die heutige Situation“. Doch er vermisse etwas. „Es bietet keinerlei Konzepte für die Zukunft.“ Dort müsse noch nachgebessert werden. Das Hauptproblem Eschersheims sei die oberirdische Gleisanlage. „Seit über 35 Jahren zerschneidet die U-Bahn unseren Stadtteil.“ Auch hier bietet die Stadt bisher keine Konzepte, die Situation zu ändern. Dabei beharren die Geschäftsleute nicht auf das Optimum: die U-Bahn unter die Erde zu verlegen. Schon mit einer Verlagerung der Verkehrsströme könne der Stadtteil viel gewinnen. Denn „zwischen dem Weißen Stein und der Hügelstraße liegt einiges im Argen“.

Boris Rhein machte den Gewerbetreibenden keinerlei Versprechungen, was die Verbesserung der Infrastruktur angeht. Dennoch hatte er eine gute Nachricht mitgebracht. Denn die Fortschreibung der Einzelhandelsstudie für die Stadtteile sei bereits ausgeschrieben. „In gut einem Jahr könnten wir Ergebnisse haben.“ Er arbeitet auch daran, die Kommunikation zu verbessern. „Es kann nicht sein, dass Geschäftsleute mit ihren Anliegen von einem Amt zum nächsten geschickt werden“, sagte Rhein. Dafür sei eine Stabsstelle in seinem Dezernat angesiedelt worden, um schnell eingreifen zu können. „Melden Sie sich in meinem Dezernat oder der Wirtschaftsförderung. Wir können dann helfen“, forderte Rhein die Einzelhändler auf.

Weiterhin wolle er das Instrument des Wirtschaftstages nutzen, um die Kräfte in den Stadtteilen zu mobilisieren. „Wir können sicherlich keine Ratschläge geben, wie ein Betrieb zu führen ist, aber wir können für die geeigneten Rahmenbedingungen sorgen.“ Dabei gestand Rhein auch Fehler der Stadt in der Vergangenheit ein. „Wir haben uns zu sehr auf die Innenstadt konzentriert.“ Die Zeil als Einkaufsstraße Nummer zwei in Deutschland sei natürlich wichtig, „aber darüber hinaus dürfen wir die Stadtteile nicht vergessen“.

Drei Tage nach der Landtagswahl musste sich der Wirtschaftsdezernent auch über die Suche nach einer Regierungsmehrheit in Wiesbaden äußern. Er forderte die Verantwortlichen auf, schnell zu einer Einigung zu kommen, egal wer nun mit wem regieren werde. „Wir können uns in Hessen keinen handlungsunfähigen Landtag erlauben.“ Die neue Regierung müsse sich dann mit der Neuregelung der Finanzströme befassen. Frankfurt biete für die gesamte Region die Infrastruktur, also müssen sich auch alle daran finanziell beteiligen. (sö)




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