Pietät am Dornbusch
05.01.2021
Zu weite Wege zum Einkaufen
Senioren in Eschersheim sind unzufrieden...
mehr
01.01.2021
16-Jähriger hatte großes Glück im Unglück
Ein 16-jähriger Jugendlicher ist gestern...
mehr
08.12.2020
Ortsbeirat beschließt Corona-Hilfen für Vereine
Der Ortsbeirat 9 gibt rund 12 000 Euro aus,...
mehr
03.12.2020
Festnahmen nach versuchtem Raub
Am Dienstag, den 1. Dezember 2020, gegen...
mehr
30.11.2020
Der Winter ist in Frankfurt angekommen
Der FES-Winterdienst rüstet sich für den...
mehr
30.11.2020
Vorgehensweise des Gesundheitsamtes bei der Pandemiebekämpfung an Schulen und Kitas – Gesundheitsdezernent Stefan Majer stellt Infoblatt vor
Die zahlreichen Anfragen von Eltern zum...
mehr
27.11.2020
Versuchter Trickbetrug
Dank des Augenmerkes einer Bankangestellten...
mehr
24.11.2020
Kinderkulturtreff Eschersheim nach Sanierung wieder geöffnet
Der Kinderkulturtreff Eschersheim (Kiku)...
mehr
23.11.2020
Trickdiebstahl
Bereits am Donnerstag, den 19. November...
mehr
20.11.2020
Übersicht Liefer- und Abholdienste für Heddernheim, Niederursel, Praunheim und Eschersheim
Leider ist es wieder soweit und unsere Gastronomie...
mehr
19.11.2020
Gesamtschule steckt weiterhin in der Warteschleife
Die IGS Eschersheim ist ein echtes Sorgenkind...
mehr
17.11.2020
Radfahrerin bei Unfall verletzt
Am Freitag, den 13.11.2020, kam es in Eschersheim...
mehr
12.11.2020
Kein Pardon für Parkplatz-Sünder
Verärgerte Anwohner im Mellsig: Nur 100...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Eschersheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Eschersheimer Bürgern. z.B.
Die Motzbox ist der Eschersheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Eschersheimer Bürger z.B.

 









11.02.2008

U-Bahn-Strecke bleibt Dauerbrenner

Fast 20 Jahre hatte es gedauert, bis am Freitagabend der Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch) wieder die Tradition der Neujahrsempfänge aufleben ließ.

Und anscheinend wurde die Gelegenheit zu ungezwungenen Gesprächen zwischen Stadtteilpolitikern, Vereinsvertretern und anderen Bürgern vermisst. Wie sonst ist es zu erklären, dass im Saal der Emmausgemeinde fast kein Plätzchen mehr zu finden war.

Doch es waren nicht nur einfach Plauderstündchen, Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) formulierte zu Beginn gleich die wichtigsten Aufträge des Stadtteilparlaments für das Jahr 2008: der geplante Anbau der Ziehenschule sowie der Umbau des alten Bahndepots, die Umstrukturierung der Anne-Frank- und Viktor-Frankl-Schule, aber auch die bessere Einbindung der Neubürger in der Platensiedlung. Was in Eschersheim seit 30 Jahren auch nicht fehlen darf: „Der Dauerbrenner Eschersheimer Landstraße wird uns nach wie vor beschäftigen“, sagte Hesse. Er hoffe, dass er es noch in seiner Amtszeit erleben dürfe, dass die U-Bahn-Linie unter die Erde verlegt werde. „In der Diskussion dürfen wir nicht vergessen, dass bei dem Bau der Strecke damals ohne Ersatz über 200 Bäume gefällt wurden und 400 Parkplätze wegfielen.“ Dies müsse in einer Analyse endlich mal berücksichtigt werden.

Ein großes Ziel habe sich der Ortsvorsteher damit gesetzt, wie Wirtschaftsdezernent Boris Rhein (CDU) als Gastredner befand. Er selbst kenne die Problematik der Eschersheimer Landstraße sehr gut. Schließlich sei er am Dornbusch aufgewachsen. Noch heute empfände er den Ortsbezirk 9 als „meine Heimat“. In seiner Funktion als Wirtschaftsdezernent wolle er versuchen, die Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Eschersheimer Landstraße zu verbessern. „Die Politik kann und darf nicht in Wirtschaftsprozesse eingreifen. Aber wir können den Einzelhandel durchaus unterstützen.“ Wie schon beim Neujahrsempfang im Gewerbeverein Eschersheim kündigte Rhein an, die Einzelhandelsstudie aus dem Jahr 2006 fortschreiben zu lassen, die den Ist-Stand beschreibt. Nun müssten Lösungsvorschläge folgen. Rhein sieht gerade in den Stadtteilen noch einigen Nachholbedarf, was die Stadt in der Vergangenheit habe etwas schleifen lassen. Zeil und die Banken seien sehr wichtig, aber, das habe der geplante Wegzug der Neuen Börse gezeigt, „wir müssen uns wieder mehr auf den Mittelstand konzentrieren“. Dieser sei der Jobbringer.

Ex-Eintracht-Spieler und FDP-Stadtverordneter Gert Trinklein forderte den Ortsbeirat 9 in Anlehnung an den Fußball auf, bei den Bemühungen, etwas für den Ortsbezirk zu erreichen, „so oft wie möglich aufs Tor zu schießen“. Man könne zwar nicht jedes Spiel gewinnen, aber je mehr man agiere, desto mehr Bälle, sprich Anträge, fänden das Ziel. (sö)




zurück








 

© 2021 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum