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16.02.2008

Altes Depot ist förderungswürdig

Das Landesdenkmalamt schätzt das ehemalige Straßenbahndepot am Weißen Stein als „Industriedenkmal förderungswürdig“ ein. Das teilte die Frankfurter FDP-Landtagsabgeordnete Nicola Beer gestern nach einem gemeinsamen Besuch mit dem zuständigen Vertreter aus dem Denkmalamt mit.

Es ist das letzte Straßenbahndepot Frankfurts, welches bereits 1888 zur Unterbringung der Pferdebahn eröffnet wurde. „Es bestehen gute Chancen, Zuschüsse aus Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Sanierung des Depots zu bekommen“, sagt Beer. Sie werde sich nun bei der Stiftung für diese Förderung einsetzen. Zuschüsse aus Mitteln der hessischen Denkmalpflege und der Stiftung für Denkmalschutz beliefen sich bei vergleichbaren Vorhaben in der Regel auf jeweils bis zu zirka 100 000 Euro. Dies gelte es auf jeden Fall zu nutzen.

„Allerdings ist eine solche potenzielle Denkmalförderung an die Umsetzung des Depot-Konzeptes der Ziehenschule gebunden“, so Beer weiter. Das Gymnasium will das alte Gebäude als Unterrichts-, Proben- und Aufführungsraum im Rahmen der vielfältigen musischen Aktivitäten nutzen, es ist aber auch als Veranstaltungsort für den Stadtteil vorgesehen. Die Landtagsabgeordnete mahnt aber eine schnelle Entscheidung an: „Die Umsetzung bedarf der zeitnahen Bereitstellung der nötigen Mittel durch die Stadt.“ Die Liberalen haben einen Etatantrag in Höhe von insgesamt einer Million Euro – verteilt auf die Jahre 2008 und 2009 – eingebracht. Am kommenden Montag werde der Bildungsausschuss darüber entscheiden.

CDU und Grüne hätten zwar einen eigenen Antrag zum Depot eingereicht und betonten darin auch die „große Bedeutung“, allerdings sei vor diesem Hintergrund unverständlich, warum sich dieser Etatantrag nur auf 100 000 Euro Planungsmittel belaufe. Das sei nicht ausreichend, da bereits in diesem Jahr Baumittel zur Verfügung gestellt werden müssten, um zügig beginnen zu können. Beer fürchtet, dass, wenn für 2008 nur Planungsmittel bereitgestellt würden, sich der Sanierungsbeginn bis weit ins nächste Jahr hineinziehen werde. „Eine solch gravierende Verzögerung könnte die Denkmalförderung gefährden und erschwert auch bautechnisch die Verwirklichung. Die Zufahrt zum Depot ist für Baumaschinen nur vor der Fertigstellung des schon beschlossenen Anbaus der Ziehenschule, der noch dieses Jahr begonnen wird, unproblematisch gewährleistet.“ Die Sanierung des Depots und der Schulanbau müssten parallel erfolgen, fordert die Liberale. Nur der FDP-Antrag gebe dem Depot für die Ziehenschule „eine realistische Chance“. (fnp)




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