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04.03.2008

Bäderkonzept vor dem Aus

Gestiegene Energiepreise reißen 1,5 Millionen-Loch in die Kasse

Dem Frankfurter Bäderkonzept steht das Wasser bis zum Hals. So wird der vorgesehene Jahresfehlbetrag in diesem Jahr von 17,4 Millionen auf 18,9 Millionen Euro steigen. Der Geschäftsführer der Frankfurter Bäderbetriebe, Otto Junck, erwartet, dass sich das Defizit auf 19 bis 19,5 Millionen Euro jährlich einpendeln wird. Dabei sollte nach den ursprünglichen Planungen der jährliche Zuschussbedarf bis zum Jahr 2010 auf 16,4 Millionen Euro jährlich sinken. Als Grund für die aus dem Ruder laufenden Kosten nannte Sportdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) die gestiegenen Energiepreise. Diese seien von 2002 bis 2007 um 1,4 Millionen auf 3,7 Millionen Euro gestiegen. Strom habe sich in diesem Zeitraum um 61 Prozent, Gas um 66 Prozent, die Wärmelieferung um 42 Prozent verteuert. Zudem habe 2005 der Verzicht auf eine Erhöhung der Eintrittspreise zu 500 000 Euro Mindereinnahmen geführt. Die Verstärkung der Aufsicht an den Schwimmbecken habe zu Mehrkosten von 300 000 Euro jährlich geführt.

Auch wenn der beabsichtigte Sparkurs verlassen werden müsse, habe dennoch der Erhalt der Schwimmbäder oberste Priorität, erklärte Birkenfeld. So solle das Freibad in Eschersheim mit 4,75 Millionen Euro und das Freibad in Hausen mit drei Millionen Euro saniert werden. Die Erfahrungen mit Sanierungen hätten gezeigt, dass das Winterhalbjahr allein dafür nicht ausreiche. Deshalb solle das Eschersheimer Freibad im Sommer 2009 geschlossen bleiben, das Hausener im Sommer 2010. „Sechs Frankfurter Freibäder bleiben trotz der Sanierung offen“, versicherte die Dezernentin.

In beiden Bädern soll die Technik erneuert werden. Im Eschersheimer Freibad soll ein Brunnen für die Wasserversorgung gebohrt und die Liegewiese umgestaltet. Das Eschersheimer Freibad verliert ähnlich wie das Brentanobad vor der Sanierung pro Tag zwischen 250 und 500 Kubikmeter Wasser, was zusätzliche Kosten von 60 000 bis 80 000 Euro verursacht. Zudem sind die Leitungen nicht frostsicher verlegt. Das Eschersheimer Freibad soll wie das Brentanobad mit einer Edelstahlwanne ausgelegt werden. Auch in Hausen soll die Badetechnik renoviert werden, ebenso die Schwimmbecken. Dabei gebe es auch Überlegungen, das Schwimmer und das Nichtschwimmerbecken zusammenzulegen, sagte Junck.

Zu den Mängeln der Titus-Thermen erklärte Junck, dass die Stadt nicht Herr des Verfahrens sei, da sie das Bad nur gepachtet habe. Junck hofft, dass es noch in diesem Monat wieder öffnen kann. Auf einen genauen Termin legte er sich nicht fest. (tre)




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