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16.07.2008

Bahnhof Eschersheim erhält neuen Anstrich

Peter Postleb kann die verfallene und beschmierte Fassade des Bahnhofsgebäudes in Eschersheim einfach nicht mehr sehen. Jetzt hat der Leiter der Stabsstelle Sauberes Frankfurt dafür gesorgt, dass sie einen neuen Anstrich bekommt – auf Kosten der Stadt.

Die Bahn AG war seit Jahren nicht bereit, etwas in die Eschersheimer S-Bahn-Station zu investieren, da sie im Zuge des viergleisigen Ausbaus ohnehin komplett umgebaut werden solle. Postleb hat das Unternehmen immerhin überzeugen können, die Materialkosten zu übernehmen.

«Keiner kann sagen, wie lange das Gebäude noch steht, da es im Zuge des Bahn-Ausbaus wohl abgerissen wird», beschreibt Postleb die Situation. Könnte sein, dass die Verschönerung nur noch zwei Jahre halten müsse, vielleicht aber auch fünf. Derzeit laufen Gerichtsverfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau.

Die Bahn wollte diese Entscheidung abwarten, bevor sie irgendetwas an der Eschersheimer Station tut. Postleb nicht. «Ich bin den hässlichen Anblick leid.» Mit Hilfe der Maler von der Werkstatt Frankfurt sei es möglich, dem Bahnhofsgebäude eine provisorische und recht preiswerte Schönheitskur zu verpassen. «Natürlich ist auch der Putz nicht mehr in bestem Zustand. Doch da werden wir nur die größten Löcher ausbessern.» Maximal 4000 Euro, so schätzt Postleb, wird es kosten, das Bahnhofsgebäude auf den von der Eschersheimer Landstraße aus zu sehenden Seiten anzustreichen. Nächste Woche soll es losgehen.

Mit dem von anderen Bahnhöfen bekannte Dunkelblau, dazu noch mit Rot und Gelb soll die Fassade gestrichen werden. Nicht zu wild, sagt Postleb, aber doch bunt genug, um es «Schmierern» zu verleiden, gleich wieder ihre Spuren zu hinterlassen. «Notfalls werde ich mich selbst nach Abschluss der Arbeiten auf die Lauer legen, um neue Schmierereien zu verhindern», kündigt Postleb an.

Es ist nicht das erste Mal, dass er über formale Zuständigkeiten hinweg sieht und versucht, zumindest die gröbsten Schandflecken zu beseitigen: Auch die Blumenkästen auf den gesperrten Treppenabgängen und die zugenagelte «Pinkelecke» im Gang durch das Bahnhofsgebäude gehen auf sein Konto.




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