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29.07.2008

Sie machen vor der FES nicht halt

Schule, Studium, beziehungsweise Zivildienst – ganz ausgelastet waren Christian Dietrich (31), Piet Henningsen (34) und Christian Alles (31) damit vor zehn Jahren offenbar nicht. 1998, kam den drei Freunden die Idee mit dem Winterdienst, dem Angebot an Nachbarn und Bekannte und deren Nachbarn und Bekannte, wenn‘s schneit, sofort die Straße vor dem Haus wieder zu räumen.

Die Firma «Alles.Henningsen.Dietrich» war geboren. Inzwischen gibt es mehr als 1000 solche «Nachbarn und Bekannten» und der Schnee, der seitdem in Frankfurt fiel, reichte aus, um ein Unternehmen mit 20 Angestellten und weiteren 70 Saisonkräften aufzubauen.

Die längst nicht mehr nur im Winter gebraucht werden. Die Jungunternehmer, die nach einigen Jahren in Praunheim inzwischen auf dem ehemaligen Telekom-Gelände am Berkersheimer Weg ihren Firmensitz haben, haben ihr Repertoire längst vergrößert: Gartenbau und Gartenpflege sind hinzu gekommen; und wer im Winter Schnee räumen kann, kann auch Straßen und Gehwege fegen.

Mit letzterem macht die Eschersheimer Firma inzwischen sogar der städtischen FES Konkurrenz. In diesem Jahr haben sie ihr so manchen Auftrag für Frankfurter Großveranstaltungen abgenommen: Beim Christopher Street Day, beim JP-Morgan-Lauf, beim Henninger-Rennen und beim Schweizer Straßenfest waren erstmals die Mitarbeiter von «Alles.Henningsen.Dietrich» in ihren orangen T-Shirts dafür zuständig, den Müll der tausenden Besucher einzusammeln, die Straßen zu kehren und Grünanlagen – in aller Schnelle wieder zu reinigen.

Geklappt habe es jedes Mal ganz gut, resümieren die drei Chefs, schon seit ihrer Teenager-Zeit Freunde sind. Beim Evangelischen Jugendwerk haben sie sich kennengelernt. Wie schon am Anfang sei auch jetzt ihre Zuverlässigkeit das Geheimnis des Erfolges. «So sind wir ja überhaupt auf die Idee mit dem Winterdienst gekommen», erzählt Henningsen. Die drei Jungs jobbten damals in der Branche. «Wir dachten uns, das können wir auch – und besser.» Es klappte, und so soll es weitergehen. Vielleicht, überlegt Dietrich, reinige übernehme man bald für Städte im Umland die öffentliche Straßenreinigung.

20 Winterdienst-Fahrzeuge, bis hin zur Lkw-Größe, stehen inzwischen auf dem Hof. Dazu Kehrmaschinen und mehrere Dutzend Kastenwagen für die Mitarbeiter. Denn während Straßenreinigung wiederkehrende Routine ist, ist Winterdienst nur etwas ganz Schnelle. Schneit es nachts, muss die weiße Decke morgens, wenn die Frankfurter zur Arbeit oder zur Schule wollen, schon wieder weg sein. Damit das klappt, fahren die drei an kalten Tagen abwechselnd «Patrouille» durch die Stadt, damit sie die ersten Flocken keinesfalls verpassen. Dann folgt der Weckruf für bis zu 70 Mitarbeiter. «Ich hätte nicht gedacht, dass wir so weit kommen. Noch viel weniger hätte ich aber vermutet, dass ich dabei ein Schnee-Experte werde», lacht Henningsen.




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