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20.08.2008

Horror-Kreuzung wird entschärft

Die Eschersheimer Landstraße gehört zu den unfallträchtigsten Strecken in der Stadt. Allein in den Jahren 2003 bis 2005 registrierte die Polizei drei Tote, 23 Schwer- und 126 Leichtverletzte sowie 531 Unfälle. Seit Inbetriebnahme der oberirdischen U-Bahn-Linie Ende der 60er Jahre wurden über 30 Tote registriert.

Nun will die Stadt die Kreuzung Eschersheimer Landstraße/Am Dornbusch/Marbachweg neu gestalten. Zudem soll die U-Bahn-Station Dornbusch oberirdische Fußgängerüberweg erhalten. Aller Voraussicht wird die gesamte Untertunnelung zurückgebaut. So zumindest sehen die Pläne aus, die Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Grüne) im Verkehrsausschuss am Dienstag vorstellte – nur drei Monate nach Beauftragung.

Besonders gefährlich sei die Situation für Fußgänger an der Kreuzung. «Überall, wo es nur Tunnel für Fußgänger gibt, beobachten wir, dass die Leute einfach dem Radweg folgen», erläuterte Rüdiger Voerste, Leiter der Stadtteilverkehrsplanung. Dies sei am Dornbusch ebenfalls der Fall. Der Bedarf für einen oberirdischen Überweg sei vorhanden. Die Vorplanungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen. Doch um genügend Platz zu erhalten, müssten auf jeden Fall die Auf- und Abgänge zum Tunnel geschlossen werden. Schon heute sei der Fußweg sehr beengt.

Ohnehin schlägt Stadtplaner Michael Wejwoda vor, künftig die gesamte Tunnelanlage zu schließen. Zurzeit müssen die Nutzer der U-Bahn durch eine 120 Meter langen Röhre von der Kreuzung bis zur U-Bahn-Station laufen, um zum Bahnsteig zu gelangen. Zwei seitliche Zugänge gibt es noch von der Eschersheimer Landstraße aus. Doch die fallen auf jeden Fall weg, wenn die Haltestelle barrierefrei mit Rampen ausgestattet wird. Und das sei der politisch erklärte Wille. Oberirdische Überwege in unmittelbarer Nähe der Station ersetzen dann die Zugänge. Die Rampen müssten genau dort angeordnet werden, wo heute die Treppen hinab in den Tunnel führen. «Wir haben hier keine andere Möglichkeit. Der Platz reicht nicht aus», sagte Wejwoda.

Das Planungsamt beziffert die Kosten auf rund 1,5 Millionen Euro, inklusive des Rückbaus der Untertunnelung. Wenn die Auf- und Abgänge nur abgesperrt werden, würde sich die Summe auf 550 000 Euro reduzieren. Weitere Alternativen mit Beibehaltung der Treppen würden entweder den U-Bahn-Verkehr beeinträchtigen oder in der Gesamtsumme mit 3,6 Millionen Euro zu teuer. Für den verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion ist klar, dass beide Projekte nicht miteinander verbunden werden dürfen. Die Umgestaltung der Kreuzung müsse «sorgfältig geplant» werden, um auch eine Aufwertung des Gebietes zu erreichen. Der Umbau der Station sollte dagegen schnell in Angriff genommen werden. Zustimmung gab es dafür vom Grünen Stefan Majer sowie dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Oesterling.

Sollten die Fraktionen den Planungen nach den Beratungen zustimmen, könnte die Bauarbeiten im nächsten Jahr umgesetzt werden. Daher appellierte Sikorski auf eine schnelle Entscheidung, weil es eine «erhebliche Verbesserung» für die Nutzer sei. (sö)




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