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21.08.2008

Ortsbeirat investiert: Drei Stadtteile werden künstlerisch aufgepeppt

Der Ortsbeirat 9 möchte noch dieses Jahr aus seinem Budget für 2007 und 2008 Geld für Kunstprojekte zur Verfügung stellen. Dabei werden alle drei Stadtteile von den Stadtteilpolitikern bedacht. In Ginnheim und in Eschersheim soll das Geld der Herstellung von zwei Kunstwerken aus Metallguss dienen.

Im Dornbusch soll im Sinaipark nun ein seit 2003 geplantes Projekt verwirklicht werden, das Graffiti-Schmierereien vermeiden helfen soll.

Für Letzteres steht der Künstler Hendrik Docken mit der Stadt in Kontakt. Schon 2000 hatte er eine Pilot-Version, eine Kombination aus Schnitz- und Graffitikunst, im Palmengarten verwirklicht. Darüber hinaus hat Docken das so genannte Schnitzing bereits in Oberursel mit Erfolg veranstaltet und dafür 2004 den Deutschen Förderpreis für Kriminalprävention erhalten.

Nun möchte der Ortsbeirat dieses Projekt in den Dornbusch bringen. Die Mitglieder hatten bereits im Februar mit Vertretern der Stadt und dem Künstler den Sinaipark als Standort ausgewählt. Dort soll ein Graffiti-Würfel hin zur Eschersheimer Landstraße aufgestellt werden. Das Gerüst bietet Sprayern Flächen, auf die sie ihre Werke legal aufsprühen können. Die 2,5 mal 1,25 Meter großen Leinwände werden immer nur von einer Person gestaltet.

Danach kommt eine neue Leinwand an dieselbe Stelle. Das vorangegangene Sprühwerk kann der Gestalter dann behalten oder verkaufen. «Es ist sozusagen eine nicht endende legale Fläche», erläutert Bildhauer Docken. So würden öffentliche Gebäude und andere Fassaden vor Vandalismus bewahrt.

Am Ende wird der Sprayer mit dem besten Motiv ausgewählt. Er darf dann sein Bild als Vorlage nehmen und den Pfahl, der im Inneren des Würfels installiert ist, nach jenem Vorbild schnitzen. So entsteht das so genannte Graffiti in Holz.

Das Projekt darf, nach Wunsch des Ortsbeirats nicht mehr 33 000 Euro kosten. Veranschlagt sei es mit etwa 25 000. Für die beiden anderen Werke ist der Ortsbeirat bereit, zwischen 29 - und 34 000 Euro zu zahlen. Diese Summen möchte er aus seinem Zwei-Jahre-Budget von etwas mehr 96 000 Euro finanzieren.

Während der Graffiti-Würfel voraussichtlich im Mai 2009 kommt, sollen die Bodenplastik für den Ginnheimer Kirchplatz und eine originalgetreue Nachbildung der früheren Herkules-Figur am Weißen Stein noch dieses Jahr umgesetzt werde. Die Figur aus der griechischen Mythologie war 1910 als Standbild am Brunnen aufgestellt worden und während des Krieges eingeschmolzen worden.

Bislang hatte das Stadtteilparlament noch keine Zahlungen aus seinem eigenen Topf vorgenommen. Nun hoffen die Antragsteller aus den CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF Fraktionen, dass ihre Pläne nach Genehmigung heute im Ortsbeirat auch vom Magistrat in die Wege geleitet werden. Der muss die Aufträge für die Projekte erteilen. «Und wir hoffen, dass das dieses Jahr noch gemacht wird», sagt Klaus Funk (FDP). Ansonsten könne es sein, dass die Verwirklichung der Bodenplastik und der Statue gefährdet werden. «Da die Metallpreise ständig in die Höhe schießen, könnten wir uns diese beiden Werke nächstes Jahr vielleicht nicht mehr leisten», befürchtet der Politiker der Liberalen. Der Ortsbeirat tagt heute ab 19 Uhr im Gemeindehaus von St. Josef in der Rhaban-Fröhlich-Straße 18 statt. Zu der Bürgerfragestunde sind auch Vertreter der Firma «ffmtipptop» eingeladen. Es werden die neuen Ortsdiener und Stadtteilhelfer vorgestellt. (mer)




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