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15.09.2008

Eltern packten kräftig mit an

Buntes Treiben herrschte auf den Fluren und in den Räumen der Ziehenschule. Das Schulfest stand unter der Überschrift «Jahrmarkt der Kulturen». Eltern, Lehrer und Schüler hatten ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und ein breit gefächertes Programm zusammengestellt: So wurde die Aula kurzerhand in einen «Talentschuppen» für Nachwuchskünstler in Tanz und Musik umgewandelt.

Schülerbands und Hip-Hop-Tänzer freuten sich über die Gelegenheit, einen Nachmittag über eine öffentliche Plattform zu verfügen, auf der sie ihr Können zeigen konnten. Die Oberstufengruppe «Darstellendes Spiel» gab eine öffentliche Probe zum Besten. In den Turnhallen konnten Besucher selbst aktiv werden und sich im Balancieren auf dem Seil und im Kistenklettern üben.

Die im Motto gepriesene Vielfalt der Kulturen spiegelte sich in den Gängen der ersten Stockwerke wider: Eine marokkanische Teestube machte einem türkischen und einem französischem Café Konkurrenz. Dabei sollte natürlich auch der Standort Frankfurt nicht zu kurz kommen, und so organisierte der Elternbeirat eine hessische Apfelweinkneipe samt Handkäs´ mit Musik. Das für ein Schulfest ungewöhnliche Ambiente erfreute die erwachsenen Besucher, die gerne auf den Bänken Platz nahmen. Wer sich lieber bewegte, kam im ersten Stock auf seine Kosten: Dort wurde jeweils ein Salsa- und ein Boogie-Schnupperkurs angeboten. Doch es mangelte auch nicht an Problembewusstsein für die Krisen dieser Erde. So engagierten sich Ann-Marie Gabriel und ihre Mitschülerinnen aus der neunten Klasse gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Sie sammelten rote Abdrücke von Handflächen für die Organisation «terre des hommes», die gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen demonstrierten. «Auf die Idee sind wir gekommen, als wir von der Organisation und ihrem Anliegen in der Zeitung lasen.» Insgesamt eine Million Abdrücke wolle die internationale Organisation Anfang 2009 den UNO-Politikern in New York übergeben. Im ersten Stock hatte das «legale Casino» den meisten Zulauf. Gerhard Dölling und sein Mathe-Leistungskurs aus der Zwölf boten Roulette, Poker und Black Jack an. Wer einsteigen wollte, tauschte Euros gegen «Döllars», die sich im Falle eines Gewinns gegen Lose oder Sachpreise eintauschen ließen. Das abwechslungsreiche Programm kam vor allem durch die Art und Weise zustande, wie das Schulfest organisiert wurde: Während sich für solche Schulfeste normalerweise jeder Lehrer mit seiner Klasse ein Thema suchen soll, waren dieses Mal auch die Eltern eingebunden. Auf Vorschlag des Elternbeirats wurde ein Festkomitee einberufen, in dem Schüler, Lehrer und Eltern vertreten waren. Ob man eine Aktion für das Fest organisieren wollte oder nicht, blieb den Schülern und Lehrern selbst überlassen. «Dieses Schulfest basiert auf einem sehr gelungenen Format», betonte Schulleiter Manfred Eichenauer. «Statische Schulfeste sind oft sehr unbefriedigend.» Früher hätten die Schüler gar keine Gelegenheit gehabt, sich während ihres eigenen Schulfests einmal umzuschauen. «Dabei sollen Schulfeste ja diejenigen vergnügen, die hier unterrichtet werden.» Schon jetzt scheint klar: Bei diesen positiven Erfahrungen wird das Eschersheimer Gymnasium auch für das nächste Schulfest an seinem Organisationsprinzip festhalten, genau wie an der Apfelweinkneipe. (won)




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