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18.09.2008

Warum Kara nicht mehr fernsieht

In dieser Woche bleiben die Bildschirme schwarz.

Von Inga Janovic

Die Kinder aus der Fried-Lübbecke-Schule haben sich eine fernsehfreie Woche verordnet. Nicht nur Tierfilme und Kinderserien sind für sie gestrichen, auch Computerspiele und das Duell auf der Spielekonsole sind eine Woche lang tabu. Alternativen bieten sich zahlreich: Lehrer und Eltern haben für die Aktionswoche Bastelrunden, Sportspiele und Vorleserunden vorbereitet. Da bleibt gar keine Zeit, sich vor den Fernseher zu hocken.

Die «bildschirmfreie Woche» ist die Idee von Silvana Falcone-Fehrensen, Elternbeirätin an der Eschersheimer Grundschule und auch im Stadtelternbeirat aktiv. Nachdem sie einen Vortrag zum Medienkonsum von Kindern gehört hatte, startete die aktive Mutter die Initiative an der Schule. «Durch die Aktionswoche bekommen die Kinder neue Anregungen, was sich mit der Freizeit anfangen lässt», sagt Falcone-Fehrensen. Auch für Eltern sei die Aktionswoche ein Impuls, die Routine zu Hause neu zu betrachten.

Wobei Silvana-Falcone und die Lehrer Computer und Fernsehen nicht verteufeln wollen. Ein paar Regeln seien aber hilfreich, damit die «Glotze» den Nachwuchs nicht verdummen lässt:

Zu lange sollten Kinder nicht vor dem Fernseher sitzen, eine Stunde sei genug, gleiches gelte für Computerspiele, rät Silvana Falcone-Fehrensen.

Gegen Wissenssendungen, Tierfilme oder Kinderklassiker hat die Mutter Falcone-Fehrensen nichts einzuwenden. Sie empfiehlt, stets ein Auge darauf haben, was da über den Bildschirm flimmert.

Fernsehen nach 20 Uhr ist für Grundschüler tabu. Und auch der Film zum Einschlafen ist für die Kleinen nichts. «Bevor es ins Bett geht, gibt’s eine Geschichte», erzählt Frau Falcone-Fehrensen aus ihrem Familienleben.

Wer die Fernseh- und Computerzeiten seiner Familie reduzieren wolle, müsse über Alternativen nachdenken. «Warum nicht mal einen Spieleabend?»

Nun anzunehmen, Kinder wüssten nichts besseres zu tun, als fernzusehen, sei falsch, sagt Jutta Göring (40), Mutter von drei Kindern. «Ich schaue nicht viel fern», bestätigt ihre Tochter Lina (9). Yüksel, ebenfalls Drittklässler, schaltet hingegen beinahe täglich den Fernseher ein, vorm Abendessen schaue er sich so eine Stunde lang Serien an. «In dieser Woche aber nicht», betont er. Auf seine tägliche «Fernseh-Stunde» zu verzichten, falle ihm überhaupt nicht schwer.

Einige Eltern tun sich da schwerer als ihre Kinder. Bei Falcone Fehrensens bleibt der Fernseher ganz aus. «Man muss es den Kindern schon auch vorleben, dass es noch andere Dinge zu tun gibt.» Andere Eltern halten das Fernsehverbot nur so lange ein, bis die Kinder im Bett sind. Dabei übersteige seine tägliche Fernsehzeit die seiner Kinder bei weitem, gab einer der Väter zu.

Weil zu Hause niemand kontrollieren kann, ob sich die Kinder tatsächlich an das freiwillig verhängte Bildschirmverbot halten, führen sie in dieser Woche ein spezielles Tagebuch. Kara (8) hat uns ihres gezeigt. Wie alle anderen Kinder trägt sich sie täglich ein, was sie am Nachmittag gemacht hat: Einradfahren, draußen spielen, basteln, mit der Mutter einkaufen fahren.




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