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28.04.2009

Neubau nimmt Nachbarn die Sicht

Das Neubaugebiet rund um die Straße Im Geeren steht vor der Vollendung. «Harry & Sally» heißt das letzte Gebäudeduo, das bis 2010 stehen soll. Diese Bauten passen aber nicht allen Nachbarn.

Seit Ende Februar rumpelt vor dem Esszimmerfenster von Herbert Nykel ein Laster nach dem anderen auf die letzte Baustelle nördlich der Anne-Frank Siedlung. Staub und Baulärm zwingen ihn, seine Fenster geschlossen zu halten. Doch schwerer als Dreck, Staub und Lärm wiegen die Befürchtungen Nykels, ihm könne durch den geplanten Wohnkomplex die Aussicht genommen werden. Fünf bis sechs Stockwerke solle der Neubau hoch werden und damit die umstehenden Gebäude deutlich überragen, glaubt Nykel.

«Da sieht es aus wie auf einer Großbaustelle. Solche Kräne wie dort findet man sonst nur bei irgendwelchen Riesenbauten in der Innenstadt», sagt Nykel, der von seinem Esszimmerfenster aus direkt auf die mehrere Meter tiefe Baugrube an der Straße Im Geeren blickt. Doch ganz so groß ist das Bauvorhaben dann doch nicht. Julia Endres, Sprecherin des Bauträgers «Corpus Sireo», sagt: «Es sind vier Stockwerke plus Staffelgeschoss geplant. Damit wird der fertige Neubau in etwa 15 Meter hoch werden.»

Gebäudeduo mit 87 Mietwohnungen
Ein Großprojekt stellt die Bebauung des letzten freien Grundstücks zwischen Anne-Frank-Siedlung und Berkersheimer Weg dennoch zweifelsfrei dar. «Harry & Sally» lautet der Name des Gebäudeduos, mit dem die Bebauung des bereits zur Jahrtausendwende erschlossenen Neubaugebiets am nördlichen Rand der Innenstadt ihren Abschluss finden soll.

Bis zum Frühjahr 2010 sollen dort 87 Wohnungen, mit einer Fläche zwischen 50 und 120 Quadratmetern, entstehen. Mit dem geplanten Staffelgeschoss weicht der Bauträger zwar minimal von der ursprünglich im Bebauungsplan vorgesehenen Gestaltung ab, vonseiten der Stadt wurde es dennoch befürwortet. «Bei anderen Bauvorhaben in dieser Gegend wurde ebenfalls ein Staffelgeschoss genehmigt. Zudem wäre das Gebäude mit einem normalen Dach nicht deutlich niedriger so das wir hier insgesamt keine Probleme gesehen haben», erklärt Michael Kummer, Leiter der Bauaufsicht der Stadt.

Parkplätze werden rar Ein weiterer Aspekt des Bauplans, der für Unruhe in der Nachbarschaft der Baustelle sorgt ist die geplante Größe der Tiefgarage. Viele Anwohner befürchten, die 87 für die zukünftigen Bewohner geplanten Stellplätze könnten nicht ausreichen um die Parkplatzsituation im Wohngebiet zukünftig nicht zu weiter zu belasten. Hier sieht Kummer vonseiten der Stadt jedoch keinerlei Möglichkeit, tätig zu werden. «In dieser Hinsicht hat die Stadt Frankfurt hier keinerlei Ansprüche gegenüber dem Bauträger», erklärt Kummer.

Auch der Ortsbeirat 9 beschäftigte sich in seiner Sitzung am Montagabend mit den Bauarbeiten. «Es gibt unter den Anwohnern ein erkennbares Bedürfnis nach Information, was dort genau gebaut wird», erklärt Nils Kößler, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtteilparlament. Ein Vertreter des Bauträgers sollte deshalb baldmöglichst in den Ortsbeirat eingeladen werden, um über das Bauvorhaben zu informieren. Dies sei auch zur Vermeidung möglicher Schwierigkeiten in der Zukunft sinnvoll, glaubt Kößler: «Manche Schwierigkeiten sind in den theoretischen Planungen nicht erkennbar. Da kann eine solche Präsentation nützlich sein, um eventuelle Probleme frühzeitig abschätzen zu können.»

Ortsbeirat will informiert werden
Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion fand die Zustimmung des Ortsbeirats. Zu oft sei das Stadtteilparlament und mit ihm die Bürger in der Vergangenheit in ähnlichen Angelegenheiten vor vollendete Tatsachen gestellt worden, sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Peter Funk.

Von Robin Göckes




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