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14.01.2010

Tödlicher Unfall am Lindenbaum

Gestern morgen wurde eine 54 Jahre alte Frankfurterin von einem Zug der Linie U 3 überfahren. Sie war bei Rot über die Gleise gelaufen.

Sie hat auf beides nicht geachtet. Nicht auf die rote Ampel, nicht auf den nahen U-Bahn-Zug. Dann war es passiert. Um 8.35 Uhr wurde gestern an der U-Bahn-Station Lindenbaum eine Frankfurterin vom Zug überrollt. Die Frau starb noch an der Unfallstelle.

Die Geschichte, die erschütterte Beobachter danach erzählten, ist eine, die es schon häufiger gegeben hat entlang der Eschersheimer Landstraße, zwischen deren Fahrbahnen oberirdisch die Linien U 1, U 2, U 3 hin und her brausen. Obwohl die Ampel Rot zeigte, war die 54-Jährige an der Südseite der Station über die Gleise gelaufen. Dass die U 3, unterwegs nach Oberursel, schon nahe herangekommen war, scheint sie nicht bemerkt zu haben.

Bremsen konnte der Fahrer gestern nicht mehr. Ihn und eine Beobachterin packte der Schock, als der Zug die Frau erfasste. Nach einigen Metern kam die Bahn zum Stehen, der Körper der Frau war unter sie geschoben worden. Mit hydraulischem Gerät drückten wenig später Feuerwehrleute den schweren Zug nach oben. Zu spät. Die 54-Jährige, die mit ihrem Mann ganz in der Nähe der Station wohnte, war tot.

Zwei Stunden dauerten die Bergungsarbeiten, U-Bahnen und Autos auf der Eschersheimer Landstraße stand so lange still. Statt der Bahnen ließ die VGF 50 Taxen zwischen den Stationen fahren. Genug für alle Fahrgäste war das nicht, viele mussten lange in der Kälte warten. «Das lässt sich bei einem solch schweren Unfall leider nicht vermeiden», entschuldigte sich später VGF-Sprecher Bernd Conrads.

Mehr als 30 Menschen sind seit Eröffnung der Strecke 1968 bei Zusammenstößen mit Bahnen getötet worden. Im vergangenen Jahr wurden zwei junge Leute, die ebenfalls bei Rot über die Gleise gelaufen waren, schwer verletzt.

Könnte die Strecke sicherer werden? «Mir fällt nichts ein, was sich gegen Unachtsamkeit tun ließe», so Conrads. An den Übergängen warnten schließlich rote Ampeln, Warnschilder und Andreaskreuze. Sicherer wäre es, würde die Strecke bis zur Haltestelle Weißer Stein in einen Tunnel verlegt. Die Forderung besteht schon lange, doch am politischen Willen, hunderte Millionen Euro dafür auszugeben, hapert es. ing ing




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