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16.01.2010

Gewerbeverein fordert mehr Platz

Eschersheim soll auch in Zukunft ein attraktiver Einkaufsstandort sein. Dafür setzt sich der vor gut dreieinhalb Jahren gegründete Gewerbeverein ein. Beim Neujahrsempfang sagte Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) den Geschäftsleuten die Unterstützung der Stadt zu.

Es sind vor allen zwei Dinge, die den Eschersheimer Geschäftsleuten Sorgen bereiten: Die leerstehenden Läden, «beziehungsweise die, die nicht ganz so hochwertig sind – der zehnte Matratzenladen ist nicht das, was wir wollen oder brauchen», sagte Gewerbevereinschef Martin Feickert. Hinzu käme die Zerschneidung der Eschersheimer Landstraße durch die U-Bahn. «Dass die Strecke in absehbarer Zeit untertunnelt wird, haben wir abgeschrieben», sagte Feickert beim Neujahrsempfang seines Vereins, zu dem zahlreiche Vertreter aus Politik und Vereinen gekommen waren. Aber es gebe die Möglichkeit, die Verkehrsführung zu ändern, zum Beispiel die Eschersheimer von der Hügelstraße bis zum Weißen Stein einspurig zu führen. «Dann könnte man die Gehwege verbreiten und Parkbuchten schaffen.» Maßnahmen, die den Gewerbetreibenden gut täten. Bislang habe es aber noch keine Reaktionen aus der Politik gegeben, wie Feickert sagte.

Gut, dass Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) der Einladung des Vereins in die Emmausgemeinde gefolgt war. Er schlug vor, im Frühsommer eine Begehung zu machen. «Bei Verkehrsproblemen wäre es natürlich gut, wenn ich meinen Kollegen Lutz Sikorski mitbringe. Aber das sollte klappen», sagte Frank, der vor seiner politischen Karriere selbst Selbständiger war. «Die Stadt muss alles tun, um die Zweiteilung des Stadtteils zumindest zu mildern.» Das könne mit kurz-, aber auch mit längerfristigen Maßnahmen gelingen.

Frank betonte, dass nur aus starken Stadtteilen eine starke Stadt werde. Denn es sei sein Trugschluss, dass die großen Kapitalgesellschaften auch die großen Arbeitgeber sein. Diese machten nur fünf Prozent aus. Es sei vor allem der Mittelstand, der Arbeitsplätze garantiere. «Wir müssen Frankfurt zur Stadt der Gründer ausbauen», betonte der Wirtschaftsdezernent. Derzeit erstelle die Wirtschaftförderung mit Unterstützung der Gewerberinge eine Datei mit allen leerstehenden Läden. Diese sollten an Menschen vermittelt werden, die sich selbstständig machen wollen. «So können wir mehr Vielfalt in die Stadtteile bekommen», sagte Wirtschaftsdezernent Frank. Wie vielfältig das Angebot schon jetzt in Eschersheim ist, zeigt das Faltblatt, das der Gewerbeverein jüngst herausgebracht hat. Dort wird nicht nur über die Mitglieder informiert, sondern auch über den Stadtteil und das Angebot des Vereins. Das Faltblatt könnte zu einer Stadtteilbroschüre, in der auch Vereine, Schulen und ähnliches aufgeführt sind, erweitert werden, wie Markus Frank anregte. Auch in diesem Fall könne Eschersheim auf die Unterstützung der Wirtschaftsförderung zählen.

Nähere Informationen auf der Internetseite http://www.gewerbeverein-eschersheim.de. sim




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