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13.11.2010

Neubau hilft, Energiekosten zu sparen

An der Ziehenschule bewegt sich was: Der Neubau ist fast fertig und soll 2011 bezugsfertig sein. Doch nicht alles ist zum Besten. Beim Rundgang über die Baustelle erklärt Schulleiter Manfred Eichenauer, was sich noch ändern soll.

Manfred Eichenauer ist die Vorfreude beim Blick auf die Baustelle auf seinem Schulgelände anzumerken. Lange genug mussten sich der Schulleiter, die Schüler und die Lehrer der Ziehenschule schließlich mit alten Anbauten und maroden Baracken herumärgern. «Das ist der erste Schritt auf dem Weg, der Ziehenschule ein neues Gesicht zu geben», freut sich Eichenauer über die Fortschritte am Neubau. Dieser steht mitten im ehemaligen Schulpark. «Baubeginn war in den Herbstferien 2009. Richtfest haben wir im Juni gefeiert, und aktuell laufen die Innenausbauten», erklärt der Schulleiter. Läuft alles planmäßig weiter, kann der Bau zu Beginn des nächsten Schuljahres genutzt werden.

Passivhaus ist Standard

Wie alle öffentlichen Neubauten im Stadtgebiet wurde das neue Schulgebäude als Passivhaus geplant, was künftige Energiekosten so gering wie möglich halten soll. Die Fassaden werden begrünt. Das spende im Sommer Schatten und im Herbst könne die Sonne trotzdem ungehindert auf die Fassade scheinen, erklärt der Schulleiter. Nicht nur Klassenräume sollen im Neubau Platz finden, auch eine Mensa ist geplant. 199 Schüler sollen dort gleichzeitig bewirtet werden können. Dazu gehören auch ein Außenbereich, eine überdachte Terrasse, eine schuleigene Küche sowie ein großzügiges Atrium. Von den Entwürfen sei man an der Schule sofort begeistert gewesen, sagt Eichenauer.

Dabei soll mit dem Bezug des Neubaus noch lange nicht Schluss sein. «Wenn das geschafft ist kann endlich auch der alte Erweiterungsbau aus den frühen Siebzigern abgerissen werden», sagt der Schulleiter. Mit endlosen Fluren, Waschbetonfassade, tiefen Decken und zu dünnen Wänden versprüht der tatsächlich nicht viel Charme. Doch der Abriss hat noch andere, weit schwerwiegende Gründe. «Die Wände sind nicht nur so dünn, dass man den Unterricht noch zwei Räume weiter verfolgen kann. Sie entsprechen auch nicht den aktuellen Brandschutzrichtlinien. Da wurde es wirklich Zeit, dass etwas passiert», ist Eichenauer daher umso glücklicher.

Gestaltung und Planung des Neubaus sowie der Abriss des alten Erweiterungsgebäudes sind zwei Eckpfeiler des neuen Schulkonzepts. «Bisher gab es so etwas wie ein durchdachtes, durchgezogenes Konzept bei der Gestaltung der Schule gar nicht», sagt Eichenauer. Das soll sich nun ändern. Neben dem neuen Gebäude und dem Abriss des alten soll das komplette Schulgelände umgekrempelt werden. Ein Schulgarten mit Skulpturen aus der eigenen Skulpturen-AG, eine Kletterwand und ein Bouleplatz sind nur einige der angedachten Neuerungen. «Außerdem könnte man über die Sportstätten nachdenken. Die reichen für unsere 1400 Schüler nämlich auch nicht mehr richtig aus.»

Ins Bild passt da auch das ehemalige Straßenbahndepot direkt am Schulgelände. Dieses soll zur Kulturstätte mit Platz für Theater, Musik und Ausstellungen ausgebaut werden. Aber erst, wenn die Arbeiten auf dem Schulgelände selbst abgeschlossen sind. Wann das der Fall sein wird, ist noch unklar. «Einen Zeitplan nach dem Bezug des Neubaus gibt es noch nicht», sagt Eichenauer. Aber, so appelliert der Schulleiter, es dürften keine Jahre ins Land ziehen, ehe es weitergeht: «Das muss eine kontinuierliche Entwicklung sein.» göc göc




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