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08.12.2010

Im Notfall gibt’s hier Hilfe

60 Geschäfte und Restaurants machen beim Projekt „Noteingänge für Kinder“ am Dornbusch mit. Jetzt zieren die gelben Noteingang-Aufkleber viele Geschäfte im Dornbusch. Sie zeigen an, dass Kinder in Notlagen dort Schutz und Hilfe finden. Nun bedankte sich der Präventionsrat der Stadt, durch den das Projekt «Noteingang – Hier finden Kinder Hilfe» organisiert wird, noch einmal offiziell bei den Partnern im Stadtteil, die bei der Umsetzung halfen.

Astrid Iannotti ist froh und auch ein bisschen stolz. Froh, weil die Suche nach Partnern für das Projekt «Noteingang – Hier finden Kinder Hilfe» endlich ein Ende hat. Und stolz, weil so viele Geschäftsleute aus dem Dornbusch bereitwillig mitmachen. «Es war schon eine ganz schöne Rennerei, die ganzen Geschäfte abzuklappern», gesteht die Pädagogin vom Kinder- und Jugendbüro Eschersheim, das die Organisation des Projekts im Dornbusch gemeinsam mit dem Präventionsrat der Stadt Frankfurt übernommen hat.

«Ohne ganz viel Hilfe durch die Schulen, Kitas, Horte im Stadtteil und das Jugendbüro im Dornbusch hätten wir das gar nicht geschafft», sagt Iannotti. Aber gelohnt habe es sich trotz der vielen Lauferei. «Die Geschäftsleute waren meist schnell einverstanden und bereit zu helfen», erzählt sie. Seit dem Frühjahr wurden die Geschäftsleute im Dornbusch der Reihe nach abgeklappert. «Ich hatte von dem Projekt des Präventionsrats erfahren, der Stadtteilarbeitskreis war auch begeistert, also legten wir los», erzählt die Pädagogin. Seit Oktober zieren nun die freundlichen, gelben Aufkleber mit dem Comic-Haus die Fronten vieler Geschäfte im Stadtteil. Jetzt kamen die Kooperationspartner aus dem Stadtteil und vom Präventionsrat noch einmal zusammen, um sich zur erfolgreichen Umsetzung zu beglückwünschen.

Neuling ist Vorreiter

Wie erfolgreich das Projekt im Dornbusch wirklich ist, verdeutlichte Frank Goldberg, Leiter des Präventionsrats: «Wir haben hier im Dornbusch an 60 Geschäften unseren gelben Noteingang-Aufkleber. So viele gibt es in keinem anderen Stadtteil, der bisher mitmacht.» Unter den teilnehmenden Geschäften finden sich Bäckereien und Friseure genauso wie Änderungsschneidereien oder Pizzerien. Ein Erfolg, der vor allem den Kindern zugute kommen soll. «Es geht ja darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Kinder wohl und sicher fühlen können», erklärt Goldberg.

Außerdem verspreche sich der Präventionsrat durch das Projekt eine engere Vernetzung der örtlichen Sozialstrukturen sowie die Förderung des Zusammenhalts in den Stadtteilen. Hinter der Tür der «Noteingänge» soll auf die Kinder Hilfe in jeder erdenklichen Notlage warten. Stadtteilspezifische Notrufnummern liegen genauso bereit wie Pflaster oder Hygienetücher. Aber auch ein dringender Toilettenbesuch soll den Kindern möglich sein. Verhaltenstipps, ein Infoflyer und eine Einweisung sollen den Mitarbeitern in den Geschäften die Hilfestellung erleichtern.

Um das Projekt bekannt zu machen habe man im Vorfeld viel Informationsarbeit geleistet. «Wir haben die Schulen, Kitas und Horte informiert, die die Infos an die Kinder weiterreichen. Außerdem wurden Elternbriefe verschickt mit der Bitte, dass die Eltern bei gemeinsamen Besorgungen oder Spaziergängen ihre Kinder auf die Geschäfte mit den Aufklebern hinweisen sollen.» So hofft der Präventionsrat, möglichst viele Kinder zu erreichen.

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Und auch nachdem das Projekt einmal angelaufen ist, wie jetzt im Dornbusch, sollen die Geschäftsleute nicht alleine gelassen werden. «Wir werden sie über einen regelmäßig erscheinenden Newsletter mit Neuigkeiten und Infos versorgen und auch nachfragen, ob die Materialien, die wir zu Beginn ausgegeben haben, noch da sind oder ob zum Beispiel neue Pflaster gebraucht werden», erklärte Frank Goldberg. Auch die Geschäfte, die sich jetzt noch nicht mit einem der Noteingang-Aufkleber schmücken, können noch aufspringen. «Wir freuen uns über jeden, der mitmacht. Das ist doch klar», sagte Goldberg. göc




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