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23.03.2011

Freude über das neue Haus

Die Eschersheimer Feuerwehr bekommt ein neues Zuhause. Zum 100. Jubiläum hagelt es Innovationen im neuen Feuerwehrhaus. Die Zeit des Exils im Nordwestzentrum nähert sich damit ihrem Ende.
Stefan Kadletz, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Eschersheim, hat allen Grund zu strahlen. Denn das neue Haus in der Engen Gasse ist fast fertig, die Zeiten des Exils bei den Kameraden gezählt.

Sie seien gut aufgenommen worden in ihrem Exil im Nordwestzentrum, berichtet der Feuerwehrchef. Mit Sack und Pack zogen die Eschersheimer Feuerwehrleute im vergangenen Jahr in die Wache im Nordwestzentrum. «Die Kollegen dort haben uns gut aufgenommen. Aber es ist trotzdem schön, bald wieder ein eigenes Zuhause zu haben», freut sich Kadletz. Ganz einfach sei die Zeit im Nordwestzentrum nicht immer gewesen. «Es war eben schon so, dass wir bei einem Einsatz immer erst von Eschersheim ins Nordwestzentrum pendeln mussten um dann wieder nach Eschersheim zu fahren», erklärt der Wehrführer.

Altbau war marode

Notwendig wurde der Umzug, da die alte Wache in der Engen Gasse dem Neubau weichen musste. Das alte Gerätehaus von 1986 – da feierte die Wehr übrigens ihren 75. Geburtstag – war arg in die Jahre gekommen. Das Dach war undicht, der Boden der Fahrzeughalle eingerissen und auch der Platz wurde langsam eng. Im vergangenen Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung deshalb den Abriss und Neubau für rund 1,76 Millionen Euro.

Neu und modern

Und der hat es in sich. «Wir sind damit wirklich auf einem tollen technischen Stand», freut sich Kadletz auf den Neubau. Das fange schon bei ganz praktischen Überlegungen an. Zum Beispiel: Wohin mit den Abgasen der Fahrzeuge in der Halle? Bisher gelangten die einfach in die Raumluft. «Jetzt bekommen wir eine moderne Abgasabsauganlage», erzählt Kadletz. Mit langen Schläuchen, die von der Decke hängen, werde die Abluft angesaugt und entsorgt. Ebenfalls neu und modern wird die Heizungsanlage. Die hängt an der Decke und strahlt nach unten. Die Deckenplattenheizung ist besonders für hohe Hallen geeignet und soll zudem helfen, die Energiekosten niedrig zu halten. Das passt ins Bild, soll doch das ganze Gerätehaus möglichst energieeffizient im Niedrigenergiestandard genutzt werden können.

Auf ihrer Homepage im Internet dokumentieren die Feuerwehrleute den Neubau ihres Gerätehauses, das ja eigentlich noch viel mehr ist. «Für uns ist das schon so etwas wie ein Zuhause und nicht nur ein reines Funktionsgebäude. Bei einem Sportverein wäre es wohl das Vereinsheim», zieht Kadletz den Vergleich. Und im neuen Zuhause soll nun auch endlich genug Platz für alle sein. Neben den technischen Raffinessen des Neubaus kann die neue Heimat am alten Orte auch mit räumlichen Leckerbissen aufwarten, die die Feuerwehrleute bisher so nicht gewohnt waren. «Für die administrativen Aufgaben bekommen wir jetzt endlich ein Büro das den Namen auch verdient», erklärt Kadletz. Ohnehin seien die Platzverhältnisse den Mitgliederzahlen angepasst worden: «Da hat sich bei uns in den vergangenen 30 Jahren ja einiges getan und es wurde schon ganz schön eng.»

Mit rund 50 Mitgliedern und etwa 20 Nachwuchskräften in der Jugendfeuerwehr sind die Eschersheimer gut aufgestellt. Und die Jugendarbeit soll künftig dank eigenen Räumen für die Feuerwehrmänner und -frauen von morgen noch besser laufen. «Bei Neubauten war das schon Standard, bei uns fehlte der Platz», erklärt Kadletz. Wann die neue Heimat ganz offiziell der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, ist noch nicht klar. «Die Arbeiten laufen gut und die Übergabe ist für Ende Mai geplant», resümiert der Wehrführer. Im Juni soll dann ein Tag der offenen Tür Besuchern einen Einblick erlauben. Die große Feier zum hundertjährigen Bestehen der Eschersheimer Feuerwehr im August soll dann natürlich im neuen Zuhause steigen.

Nähere Informationen auf der Internetseite http://www.ff-eschersheim.de



Von Robin Göckes

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